Sound

 

Alles was wir tun geht von einem Zuhören aus und ist die Geschichte eines Zuhörens.

Aber: Was hören wir? Wie hören wir? Wie können wir das, was wir hören, gestalten? Und in welchen Kontexten findet das statt? 
Die Arbeit mit Klang eröffnet viele Möglichkeitsräume, sie erfolgt über diverse Zugänge - von digital bis analog, elektronisch und mechanisch, in Klangsynthese und audiovisueller Materialforschung, konzeptionell, transdisziplinär, medienarchäologisch und gesellschaftspolitisch. 

Das Fachgebiet Sound als Teil von exMedia widmet sich diesem breiten Spektrum, es umfasst Labor und Tonstudio, Atelier und Werkstatt.
 Es gibt das Klanglabor und das Klangatelier, Tür an Tür im Hof des Filzengraben 8-10 sowie einen Seminarraum im vierten Stock des KHM Hauptgebäudes am Peter-Welter Platz 2, da, wo auch die Lehrenden des Fachgebietes ihre Büros haben.


Neben einem wechselnden Angebot von Theorie- und Praxisseminaren sowie Workshops bietet der Fachbereich mit dem jährlichen "Grundlagenseminar Sound" eine Einführung in die vielfältigen Thematiken für interessierte Studierende, die bisher noch über keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit Sound verfügen. Dieses Seminar findet immer im Sommersemester statt.

Das Fachgebiet Sound kuratiert und organisiert desweiteren in der Aula der KHM die Reihe "soundings", die in drei Veranstaltungen pro Semester herausragende und aussergewöhnliche künstlerische Positionen zwischen Musik, Klangkunst und Lecture-Performance präsentiert.

Klanglabor/Klangatelier 

Das Klanglabor ist kein klassisches Tonstudio, sondern ein modularer Arbeitsraum, in dem sich in Seminaren, Vorträgen, praktischen Übungen oder Werkpräsentationen eine projektorientierte Soundpraxis mit aktuellen Diskursen verbindet. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt dabei vorranging auf grundlegenden künstlerischen Fragestellungen und weniger auf der anwendungsbezogenen Nützlichkeit.

Das Spektrum der angebotenen Seminare beinhaltet Klangsyntheseverfahren in Hard- und Software (Programmierung), die Verwendung von Sensoren, Interface- und App-Entwicklung, Radiokunst/Ars Acustica, Field Recording/Soundscape Composition, Text-Sound-Komposition/Poesie Sonore, sowie theoretische Reflektion von auditiver Kultur und Musik- und Technikgeschichte.

Dabei können performative Arbeiten oder (Klang)Installationen entstehen, Veröffentlichungen auf Tonträgern, in Textform oder als Rundfunkbeiträge.


Das Klangatelier hat seinen Schwerpunkt in der künstlerischen Auseinandersetzung und Arbeit mit materialbasierten Klängen in Form von Klangskulpturen, Klanginstallationen, Klanginstrumenten, Soundwalks und performativem Handeln.


Das Atelier begreift sich als Ausgangspunkt und Ort auditiver Exkursionen in das Innere der Materialien, ihrer Bewegungen sowie in den urbanen Raum mit seinen vielschichtigen Wirkungszusammenhängen.

Es ist Seminarraum und Werkstatt für praktisches künstlerisches Arbeiten und Forschen am konkreten Lebensraum und seiner Soundscape als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse und Entwicklungen, für Übung, Praxis und Diskurs.


Neben Klang als Medium von Raum und Zeit sind der Umgang, die Erprobung, Planung und Bearbeitung konstruktiver Materialien und Audiotechnik Inhalt der Atelierarbeit.

Individuelle Forschungsansätze werden im Rahmen der Seminare verfolgt und in der Projektarbeit betreut.

Lehrende

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