Franca Scholz

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Franca Scholz

In Videoarbeiten, Stoffobjekten, Installationen und Performances beschäftigt sich Franca Scholz mit der Performativität von Sprache und der Verfasstheit von Körpern im digitalen Zeitalter. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund ihrer gegenwärtigen materiellen, diskursiven, pharmazeutischen und sozio-ökonomischen Bedingtheiten, kommen bei ihr Sprache und Gestik als elementare Bestandteile ihrer Herangehensweise zum Einsatz. Franca Scholz kombiniert, fragmentiert und fügt selbst verfasste Texte mit Zitaten feministischer Literatur neu zusammen, die sich als gesprochene und geschriebene Worte in ihren Objekten, Videoarbeiten und Performances wiederfinden. Seit 2015 arbeitet sie neben ihrer individuellen Praxis auch in Kollaborationen mit anderen Künstler*innen, Performer*innen und Tänzer*innen. (Text: Victoria Tarak)


Diplombetreuung: Prof. Johannes Wohnseifer, Prof. Julia Scher, Prof. Dr. Lilian Haberer


Franca Scholz, geb. 1988 in München. Von 2017 bis 2021 postgraduales Studium der Medialen Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2016 Abschluss als Meisterschülerin an der Kunstakademie Düsseldorf, von 2010 bis 2013 Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Karlsruhe, von 2008 bis 2010 Studium der Europäischen Ethnologie, Ostslawistik und Neueren deutschen Literatur an der Universität Freiburg. 2021 Recherche- und Arbeitsstipendium Bildende Kunst der Stadt Köln, 2019 Peter-Mertes-Stipendium. Ausstellungen/Performances (Auswahl): Galerie fiebach, minninger, Köln; Peter-Mertes-Stipendium, Bonner Kunstverein, Bonn, Simultanhalle Köln, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf.  |  francascholz.com

Ausstellungsort:

GLASMOOG, Filzengraben 2a [Lageplan: B]

Franca Scholz, Installationsansicht Bonner Kunstverein 2020, Peter-Mertes-Stipendium, Fotos: Mareike Tocha
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