KHM bei der 20. Museumsnacht Köln 2019

KHM
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Nonstop-Filmnacht, Sound- und Mixed-Media-Installationen, Performances

Termine
Samstag, 2. November 2019, 19 bis 2 Uhr, Aula, Glasmoog, Innenhof
Filzengraben 2, Köln

Ein Fest der Kunst- und Kulturszene: Zum 20. Mal lädt der Stadtrevue Verlag in Kooperation mit der Stadt Köln zum Streifzug durch ausgewählte Museen, Kunstorte und Off-Spaces. Die 20. Museumsnacht Köln bietet ein fulminantes Festivalprogramm mit mehr als 200 Veranstaltungen an über 45 Orten, die mit einem gemeinsamen Ticket zu Fuß oder mit den vier kostenlosen Shuttle-Bussen erkundet werden können.

Zur jährlichen Tour de Force präsentiert die KHM erneut in einem facettenreichen Programm Werke von Studierenden, darunter Sound- und Videoarbeiten, Mixed-Media-Installationen und Performances sowie in einer mehrstündigen Nonstop-Filmnacht ausgewählte Kurzfilme, wie zum Beispiel Animations- und Experimentalfilme, Dokumentar- und Spielfilme. 


Ausstellungsprogramm

What a surprise! Im November wird’s nice! (Aulafoyer)

NiceBar meets Museumsnacht 2019: Passend dazu haben wir genau das Richtige für nicekalte Novembertage. Entdecke neben den beliebten Klassikern auch viele hice Angebote in der NiceBar

Künstlerpublikation IN MY HANDS (Aulafoyer)

Als Plattform von Studierenden für Studierende bietet das Magazin IN MY HANDS von Leah-Lilith Heeren Raum für  fotografische Arbeiten. Die zweite Ausgabe erschien im Juli 2019 und präsentiert fotografische Positionen von: Biniam Graffé, Julia Jesionek, Philipp Naujoks, Kai Oh, Anna Rupp.


Anthologie des literarischen Schreibens KURZE (Aulafoyer)

Die KURZE ist eine frische, neue Stimme der Kölner Literaturszene. Sie ist die Anthologie des literarischen Schreibens an der Kunsthochschule für Medien. Ihr Schwerpunkt liegt vor allem auf den Kurzformen: Gedichte, Kurzgeschichten und Essays.


Interaktive Live-Video-Installation World Instance (Glasmoog)

In der interaktiven Live-Videoinstallation World Instance von Christian Sievers kann das Publikum mit einem vollautomatischen Objekterkennungs-System spielen, durch welches es analysiert und kategorisiert wird. Auf einer großen Projektion können sich die Ausstellungsbesucher*innen live wie in einem Spiegel sehen. Zusätzlich wird in das Bild die Echtzeitanalyse einer künstlichen Intelligenz eingeblendet, die auf maschinelles Sehen spezialisiert ist. Es entsteht eine spielerische Situation, in der man seine Neugier befriedigen kann („als was sieht mich die KI?“) und die zum experimentellen Handeln vor der Kamera einlädt.


360°-Projektion, Rauminstallation RGBW (Glasmoog)

Die Rauminstallation RGBW von Camilo Sandoval & Dawid Liftinger fordert die konventionellen Vorstellungen von Film heraus und nutzt die technischen Eigenschaften zur Farbilderzeugung von Standard-Homeoffice-Projektoren, um eine immersive Rauminstallation zu erzeugen. Grundkomponenten von Film – Geschwindigkeit, Farbe, Licht und Dunkelheit – werden choreographiert und inszenieren den Raum. Wir dekonstruieren den Projektionsprozess selbst und plädieren für die Überlegenheit technischer Apparate gegenüber dem menschlichen Auge. Ein rotierender Spiegel vor der Linse des Projektors, nutzt den Flächenlichtmodulator, also das digitale Lichtverarbeitungssystem (DLP), welches die Illusion von Farbe erzeugt, und verwandelt die eigentlich weiße Projektion in ein oszillierendes 360°-Panorama-Kaleidoskop.


Found-Footage-Experimentalfilmprogramm (Atelier 4A)
Im Minikino des Schwerpunkts Experimentalfilm werden zwei Filme gezeigt, die auf gefundenes Bildmaterial zurückgreifen: Overwhelming Attraction von Danila Lipatov (2018, 7:30 Min., Musik: Bas Grossfeldt) beschwört den barocken Totentanz des Poststalinismus. Cabinets (2018, 25:27 Min., ohne Ton) von Manuel Boden taucht ein in die schizophrene Welt des Home Entertainments.

Fahnen (vor Glasmoog)

Yvonne Klasen entwarf die schimmernden, silberfarbenen Textilien im Format einer Fahne, die an den drei Flaggenmasten vor Glasmoog hängen. Wind und Lichteinfall verändern stetig den Blick des Betrachters auf ihre Arbeit mit dem Titel hier

Die Arbeit hier von Yvonne Klasen möchte Fragen aufwerfen zu Kommunikationswirkung und (politischer) Ausstrahlungskraft von Flaggen: „Die Fahnen sind keiner bestimmten Symbolik verhaftet: sie hinterfragen die Bedeutung von Zeichenhaftigkeit und Identität“ (Klasen, 2018). 


Interaktive Virtual-Reality-Installation Connected Reality (Mensa)

In der von Giorgi Gedevanidze, Phaidonas Gialis & Seongmin Yuk entwickelten interaktiven Installation spielen drei Besucher*innen gemeinsam Jenga, wobei jede*r Einzelne ein Headset mit VR-Brille trägt. Eine am Headset montierte Kamera nimmt dabei die Perspektive der ersten Besucher*in auf und überträgt diese live auf die VR-Brille der zweiten Besucher*in. Dies ermöglicht, dass jede*r Besucher*in eine Fremdperspektive einnimmt. 

>> Spielzeiten: 20:00 bis 21:00 Uhr und 22:00 bis 23:00 Uhr 


Klanginstallation Sound of Breath (Innenhof)

Die T-förmige kinetische Klanginstallation Sound of Breath von Sooyeun Lee visualisiert die Bewegung des Windes in der Natur. Sie ermöglicht den Besucher*innen die Melodien des Windes in visueller, auditiver und taktiler Weise wahrzunehmen. Nach eigener Aussage der Künstlerin, können die in der Betrachtung versunkenen Besucher*innen eine heilende Wirkung erfahren und sich sogar ihr erschöpfter Geist regenerieren.




Filmprogramm Nonstop-Filmnacht (Aulakino) / 19 bis 2 Uhr

19:00 / ca. 21:30 / ca. 00:00 Uhr

„Transocean“ von Stefan Klosterkötter

Musikvideo, 2018, 4 Min. mehr

Das Musikvideo „Transocean” zum gleichnamigen Album der Band Gabourey zeigt ein neugeborenes Baby, das alleine singend im All schwebt. In einer 4-minütigen Einstellung interagiert das Kind im Raumanzug mit dem um es herum fahrenden Kameraauge. Das Lied erzählt die Geschichte einer gestrandeten Bohrinsel vor der Küste Irlands aus einer anthropomorphisierten emotionalen Ich-Perspektive der Bohrinsel.


Ca. 19:05 / 21:35 / 00:05 Uhr

„Sweeter than Life“ von Caroline Schwarz

Spielfilm, 2019, 3 Min. mehr

Eine Mittagspause im Jahre 2222.


Ca. 19:10 / 21:40 / 00:10 Uhr

„Finché morte non ci separi“ (Till death do us part) von Anna Ansone

Bildgestaltung: Sophia Gamboa

Spielfilm, 2019, 5 Min. mehr

Ein Geisterehepaar denkt über das gemeinsame Leben in der alten Wohnung nach. Während sie Touristen beobachten, überlegen die beiden, ob sie noch eine gemeinsame Zukunft haben. Die Geschichte von Romeo und Julia, wären ihre Familien befreundet gewesen.


Ca. 19:15 / 21:45 / 00:15 Uhr

„How to help Africans“ von Joseph Akwasi

Bildgestaltung: Simon Baucks

Dokumentarfilm, 2019, 9 Min. mehr

König Bansah lebt als Mechaniker in Deutschland und regiert von Ludwigshafen aus die Bevölkerung von Hohoe Gbi Traditional Ghana. Erfolgreich organisiert er seit vielen Jahren Hilfsprogramme für die Menschen seines Königreichs in Ghana. Mit Unterstützung deutscher Firmen und Privatpersonen konnte er Brücken und Schulen bauen und eine medizinische Versorgung etablieren. Der Film zeigt, wie Hilfsprogramme in Afrika wirklich helfen können.


Ca. 19:25 / 21:50 / 00:20 Uhr

„The calves“ von Bela Bulgakova

Animationsfilm, 2019, 11 Min. mehr

Die Geschichte zweier Kälber, die nach ihrer verschwundenen Mutter suchen.


Ca. 19:35 / 22:05 / 00:35 Uhr

„Fuego Mudo“ von Agustina Sánchez Gavier

Bildgestaltung: Mahmoud Belakhel

Spielfilm, 2018, 11 Min. mehr

Eine Mutter geht mit ihrem Sohn in den Wald. Die gemischten Gefühle gegenüber ihrer Mutterschaft veranlassen sie zur Flucht auf der Suche nach sich selbst.


Ca. 19:45 / 22:15 / 00:45 Uhr

„i“ von EunJin Park

Bildgestaltung: Marie Zahir

Experimentalfilm, 2019, 8 Min. mehr

Im Dunkeln verhalten sich alle Menschen gleich. Es ist völlig normal, aber gleichzeitig bizarr. Wo bin ich und wohin gehe ich?


Ca. 19:50 / 22:20 / 00:50 Uhr

„[TUNIS]“ von Lia Sáile

Bildgestaltung: Katja Rivas Pinzon

Experimentalfilm, 2018, 15 Min. mehr

Zwischen den Sprachen ein Meer – vier Deutsch-Tunesier*innen suchen nach Worten. Ein dokumentarischer Experimentalfilm. Basierend auf dem Gedicht [Tunis] von Adrian Kasnitz (2013).


Ca. 20:05 / 22:35 / 01:05 Uhr

„Armed Lullaby“ von Yana Ugrekhelidze

Animationsfilm, 2018, 8 Min. mehr

Der Animationsfilm zeigt vier Fluchtwege, die Kinder nehmen mussten, um aus ihrer Heimatstadt zu fliehen. Die Fluchtszenarien entsprechen den tatsächlichen Gegebenheiten während des Massakers an der georgischen Zivilbevölkerung 1993 in der abchasischen Hauptstadt Sochumi.


Ca. 20:15 / 22:45 / 01:15 Uhr

„Eine unscharfe Idylle“ von Hannah-Lisa Paul

Bildgestaltung: Martin Paret

Essay, 2018, 8 Min. mehr

Die Sonne scheint. Eine Schnecke kriecht am Fenster und wird von Ida aufgenommen. Ein kurzer Einblick in das Leben und die Beziehung von Ida und Sam.
Ein Poetryfilm zu „Irgendwo jemand“ aus „Sieben unscharfe Idyllen“ von Bastian Schneider.


Ca. 20:20 / 22:50 / 01:20 Uhr

„ASCONA“ von Julius Dommer

Dokumentarfilm, 2019, 15 Min. mehr

„Ascona“ beschäftigt sich mit einem Ort, der aus der Zeit gefallen scheint, sich seit den 1950er-Jahren nicht verändert hat, aber immer noch existiert. Ein Minigolfplatz wird zur Analogie einer Gesellschaftsanalyse. Den Konservatismus der 1950er-Jahre reflektierend zeigt „Ascona“ Protagonisten, die von den Anfängen und Schwierigkeiten des Platzes und des Sports zwischen Freizeitspaß und Spitzensport mit trockenem norddeutschem Witz berichten und einen Querschnitt der Gesellschaft repräsentieren.


Ca. 20:35 / 23:05 / 01:35 Uhr

„Nest“ von Eszter Jánka

Animationsfilm, 2019, 9 Min. mehr

Sie irren durch ein unendliches Nichts. Ein Paar und sie, die Frau. Sie spüren eine unerklärbare Verbindung, in der Nacht, in der Welt: draußen. Ihre Begegnung kann nur im leeren Raum stattfinden, in den sie nacheinander eindringen und sich finden.


Ca. 20:45 / 23:15 / 01:45 Uhr

„À Deux (Zu Zweit)“ von Lisa Gering

Dokumentarfilm, 2019, 29 Min. mehr

Angela und Micaël wagen es: Sie sind ein Tanz- und Liebespaar, führen ein Leben zu zweit. Sie tanzen und leben auf der Grenze zwischen Kunst und Alltag. In sich ständig verändernden Umdrehungen bewegen sie sich beharrlich umeinander, befragen und zeigen sie ihre Liebesbeziehung. Angela und Micaël wagen es: Sie sind ein Tanz- und Liebespaar, führen ein Leben zu zweit. Sie tanzen und leben auf der Grenze zwischen Kunst und Alltag. In sich ständig verändernden Umdrehungen bewegen sie sich beharrlich umeinander, befragen und zeigen sie ihre Liebesbeziehung.


Ca. 21:15 / 23:45 Uhr

„Das Komödienseminar“ von Alina Felissa Graff und Kim Lea Sakkal

Dokumentarfilm, 2019, 13 Min. mehr

Ein Kamerateam begleitet einen Haufen ambitionierter KHM-Studierender durch den Wahnsinn des Filmemachens. Von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Für die meisten eine absolute Grenzerfahrung. Gut, dass den Studentinnen und Studenten hier stets ein Professor mit Rat und Tat zur Seite steht.

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