KHM bei der Museumsnacht 2017

KHM
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Ein experimentelles Programm zeitbasierter Künste mit Ausstellungen, Live-Aktionen, Performances, Soundprojekten und Nonstop-Kino.

Die KHM zeigt zur Museumsnacht 2017 ein experimentelles Programm zeitbasierter Künste mit Ausstellungen, Live-Aktionen, Performances, Soundprojekten und dem traditionellen Nonstop-Kino in der Aula.

GLASMOOG richtet dieses Jahr zur Museumsnacht den Schwerpunkt auf die performativen Künsten und präsentiert Live-Acts und Konzerte von Stephanie Gudra, Dawid Liftinger, Jiyun Park sowie Performance-Videos und Videoperformances von Peter Cant & Krzysztof Honowski, Vanja Smiljanić sowie dem Seminar Blick, Schweigen, Diskussion. Im benachbarten Atelier Surveillant Architectures zeigen Studierende Videoexperimente im Prozess.

In der Galerie im Studiofoyer ist eine Ausstellung mit Arbeiten der diesjährigen PreisträgerInnen der Förderstipendien für Junge Kunst des Vereins der Freunde der KHM e.V. Agostina Andreoletti, Anne Arndt, Florian Dedek sowie des DAAD-Preisträgers Danila Lipatov zu sehen.

Die an verschiedenen Orten der KHM aufscheinende Animation "Röntgenspaziergang" (2017) von Eunjin Park durchleuchtet und verfremdet alltägliche Bewegungsformen durch die Stadt und ermöglicht so neue Verhaltensmuster und Wahrnehmungsweisen.

Qimeng Suns "Goldene Nasen Laden" (2017), der im vitrinenähnlichen Fenster der Aula zu sehen ist, nimmt die bekannte Redensart wörtlich und offeriert goldene Nasen erfolgreicher KünstlerInnen.

Im Aula-Kino findet wieder die zur Museumsnacht mittlerweile traditionelle Nonstop-Filmnacht statt. Reaktiviert wird hier das legendäre Kinokonzept eines Nonstop-Kinos mit fortlaufenden Vorführungen und durchgehendem Einlass. In einer langen Kurzfilmnacht wird eine ebenso kurzweilige wie packende Tour de force durch aktuelle Film- und Videoproduktionen von Studierenden und AbsolventInnen der KHM gezeigt: Experimentalfilme, Animations- und Trickfilme, Dokumentar- und Spielfilme sowie genreübergreifende Formate von Carsten Dahmen, Philipp Künzli und Immanuel Esser, Felix Schon, Sae-Yun Jung, Tilman Singer, Anna Mahendra, Ahmad Saleh, Leri Matehha, Reut Shemesh, Julius Dommer.

Live-Acts und Performance-Video-Programm (Glasmoog):


19:00 Uhr: BLICK, SCHWEIGEN, DISKUSSION (Videoperformances, 2017, 60 Min.), Seminarübung unter der Leitung von Prof. Sophie Maintigneux


ca. 20:00 Uhr: KUSTOM KAR KOMMANDOS KARAOKE von Peter Cant & Krzysztof Honowski (Performance-Video, 2016, ca. 60 Min.), Aufführung am A.M. in London’s Southwark, 30.10.2016


ca. 21:00 Uhr (live): Jiyun Park (Sound-Performance mit selbstgebautem Instrument, ca. 20–25 Min.)


ca. 21:25 Uhr (live): F 18W T8 G13 865 von Dawid Liftinger (Klang-Licht-Performance, ca. 10–15 Min.)


ca. 21:40 Uhr (live): Stephanie Gudra (experimentelles Konzert, ca. 20 Min.)


ca. 22:00 Uhr (live): Jiyun Park (Sound-Performance mit selbstgebautem Instrument, ca. 20–25 Min.)


ca. 22:25 Uhr (live): F 18W T8 G13 865 von Dawid Liftinger (Klang-Licht-Performance, ca. 10–15 Min.)


ca. 22:40 Uhr: HAVE YOU LIVED BEFORE? von Vanja Smiljanić (Videoperformance, 2017, 35 Min.), Aufzeichnung eines Live-Broadcasts aus El Cajon von der Unarius Academy of Science & Vanja Smiljanić am 29.07.2017 anlässlich des Rundgangs der KHM.


ca. 23:15 Uhr: KUSTOM KAR KOMMANDOS KARAOKE von Peter Cant & Krzysztof Honowski (Performance-Video, 2016, ca. 60 Min.), Aufführung am A.M. in London’s Southwark, 30.10.2016


ca. 00:15 Uhr: BLICK, SCHWEIGEN, DISKUSSION (Videoperformances, 2017, 60 Min.), Seminarübung unter der Leitung von Prof. Sophie Maintigneux


ca. 01:15 Uhr: HAVE YOU LIVED BEFORE? von Vanja Smiljanić (Videoperformance, 2017, 35 Min.), Aufzeichnung eines Live-Broadcasts aus El Cajon von der Unarius Academy of Science & Vanja Smiljanić am 29.07.2017 anlässlich des Rundgangs der KHM.



Nonstop-Filmnacht (Aulakino):


FORTY NINE von Carsten Dahmen (3D-Animation, 2017, 10 Min.)  Auf einer Bohrstation im „ewigen“ Eis entwickelt der alte, einsame Wartungsarbeiter Emerald eine Beziehung zu einem automatisierten Wartungsroboter. Diese scheinbar autonom handelnden Maschinen werden regelmäßig vom Steuerungssystem der Station zu gefährlichen Wartungsarbeiten abberufen. Wie gefangen in dieser unwirklichen Umgebung versucht Emerald sich und der Maschine einen Hort der Wärme zu erschaffen.


TINY CUBE von Philipp Künzli und Immanuel Esser (Spot, 2017, 90 Sek.)  TINY CUBE ist die Lösung all Ihrer Probleme. Verbinden Sie sich kabellos mit der kleinen, glänzenden Würfelmaschine und genießen Sie ein dauerhaftes Glückserlebnis! Doch wie bei vielen großartigen Produkten, hat auch dieser zauberhafte Würfel eine dunkle Kehrseite …


DER MITTELPUNKT EUROPAS von Felix Schon (Kurzfilm, 2017, 20 Min.)  Was unterscheidet die Kleinstadt von der Großstadt? Stadtbürgermeister Walter Schorte präsentiert sein außergewöhnliches Leuchtturmprojekt.


THE WAVE von Sae-Yun Jung (Animation, 2017, 14 Min.)  Als Monsterwelle bezeichnet man eine Welle, die von weit her mit einer enormen Kraft herankommt. Sie ist nicht besonders hoch, so dass man sie nur schwer von den üblichen Wellen unterscheiden kann. Trifft sie jedoch auf ein Hindernis, so schießt sie in die Höhe und wächst auf die Größe eines Hügels heran. Dieser Film handelt vom Schicksal der Menschen, welche von den Wellen mitgerissen wurden.


WOMAN „FEVER“ von Tilman Singer (Musikvideo, 2017, 5 Min.)  Eine junge Frau steuert ein Auto durch die Nacht. Auf der Rückbank liegt ein Mann mittleren Alters. Bewegungslos starrt er auf den Mond. Sie hält seine Hand. Festkörper schmelzen.


WANDELNDE WELTENWANDERER von Anna Mahendra (Animation, 2016, 12 Min.)  Eine Kollektion fantastischer Traumsequenzen, in denen Fabelwesen durch Raum und Gezeiten wandern. Inspiriert durch die intensive Zusammenarbeit mit Schamanen und von der Kultur der Ainu verbindet der Film Traum und Wirklichkeit.


AYNY von Ahmad Saleh (Animationsfilm, 2016, 11 Min.)  Zwei Brüder verlieren in einem grausamen Krieg ihre Heimat. Gemeinsam mit ihrer Mutter begeben sie sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie sicher und frei sein können. Dabei lebt die Mutter in ständiger Angst um ihre Söhne, die unbeirrt ihrem Traum nachjagen – dem Spielen einer Oud.


WEIL ES MITTE MÄRZ IST von Leri Matehha (Filmessay, 2016, 9 Min.)  Der Essay betrachtet zwei Orte in Israel, Bat Jam und Jerusalem, die in ihrer Komplexität exemplarisch für das Land stehen. Das Bodybuilding als ästhetisches Leitthema des Films und als eine Tätigkeit des Muskelaufbaus verbindet sich mit dem Mythos vom Aufbau des Staates Israel und versinnbildlicht das natürliche Bedürfnis des Sich-Schützen-Wollens.


LEVIAH von Reut Shemesh (Experimentalfilm, 2017, 18 Min.)  Was bedeutet es, als Frau den Militärdienst in Israel abzuleisten? In „LEVIAH“ teilt die Choreografin Reut Shemesh die Erinnerungen an diese Zeit mit dem Publikum. Sie wagt es, den Fokus auf einen häufig verschwiegenen Aspekt zu legen: die emotionale Zerrissenheit und Verzweiflung. Viele erfahren einen Kontrollverlust, haben Essstörungen und sind Belästigungen ausgeliefert. „LEVIAH“ zeichnet ein Bild aus Verletzlichkeit, Macht und Ohnmacht, verlorenen Träumen und sexuellen Verirrungen.


REBAR von Julius Dommer (Dokumentarfilm, 2017, 30 Min.)  Zahlen sind für Rebar das Größte. In diesem Dokumentarfilm lernen wir die Realität eines Autisten kennen, der sich mit seiner ehrlichen Art und einer Geschwindigkeit von 30 km/h in die Herzen der Zuschauer katapultiert.


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