Was bleibt – ein 12-Stunden-Experiment

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— von Juliane Kuhn —

10 KünstlerInnen durchleuchten den Ehrenfelder Hochbunker in Raum und Zeit.

Eröffnung um 10 Uhr durch Prof. Mischa Kuball und Roland Neuburg

Auf verschiedenste künstlerische Weisen werden zehn KünstlerInnen am 10. September, von 10 bis 22 Uhr, den Ehrenfelder Hochbunker in Raum und Zeit bespielen. Sie nutzen diese unwirtlich anmutenden Räume für ein 12-Stunden-Experiment.
Gezeigt werden künstlerische Beiträge, die sich innerhalb der begrenzten Ausstellungszeit performativ verändern. Einzelne Kunstwerke verwachsen zu einem Organismus und kommunizieren miteinander.
Der Hochbunker befindet sich an diesem Tag in einem ergebnisoffenen, performativen Wandel, bei dem Begegnungen und Interaktionen willkommen sind.

Teilnehmende KünstlerInnen:
David Camargo, Ali Chakav, Alexander Pascal Forré, Lukas Hee, Susan Helen Miller, Axel Pulgar, Thomas Reul, Andres Rivas, Viktor Rosengruen, Bela Usabaev in Kooperation mit dem Seminar "urban stage" von Prof. Mischa Kuball.


Die Aktion findet auf Einladung des Förderkreises Hochbunker Körnerstraße 101 e. V. zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals 2016 statt.

Der Hochbunker befindet sich im Kölner Stadtteil Ehrenfeld an der Körnerstraße 101. Die Synagogengemeinde Köln erwarb 1926 das Grundstück und errichtete eine Synagoge, die bereits elf Jahre später – während der Novemberpogrome 1938 – bis auf die Außenmauern komplett zerstört wurde. 1942/43 wurde an dieser Stelle der Hochbunker gebaut. Seit 1995 steht der Hochbunker unter Denkmalschutz. 2012 gründete sich der „Förderkreis Hochbunker Körnerstraße 101 e.V.“ mit dem Ziel, den Hochbunker als Kunstort zu erhalten.

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