Autor/innen:
Betreuung:
Prof. Andreas Henrich
Projektart: Seminarprojekt
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de

Esto quod esse videris

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Autor/innen:
Milosz Zmiejewski
Autor/innen:
Untertitel: Abbildung des heiligen Petrus in der Sankt Peter Kirche
Entstehungsjahr: 2014
Kategorien: Malerei / Zeichnung, Malerei
Projektart: Seminarprojekt
Die Gestalt des Simon Petrus hat in der Geschichte des christlichen Abendlandes eine wichtige Bedeutung. Als einer der 12 Apostel wurde ihm von der katholischen Kirche die Rolle zugetragen der Gründer der Kirche und der Führer aller Christen zu sein. Alle Päpste sehen sich als seine Nachfolger. Über die Jahrhunderte wurde die Figur des Petrus in verschiedenen Zusammenhängen neuinterpretiert. Auch in den afroamerikanischen Religionen wurde seine Figur durch zusätzliche Aspekte bereichert. In dieser künstlerischen Interpretation fließen verschiedene Ebenen der Saga um Petrus zusammen: Es wird durch die Standarte auf die imperiale Gründerzeit der Kirche referiert. Der Affen-Narr reicht Petrus die Krone. Als ehemaliger Fischer hat Petrus mit Hilfe der Sünde (Schlange) menschliche Seelen am Haken. Den Schlüssel zum Himmelreich hält er fest in der Hand, wobei der Schlüssel auch zur Lösung der Kette um seinen Hals handeln könnte – das Schloss zur Freiheit? Der Hahn, der in der biblischen Überlieferung den Verrat an Jesus andeuten soll, mutiert hier zu einer Handpuppe. Die Frage der Kontrolle über das Schicksal wird in der Arbeit Esto quod esse videris neu gestellt. Im Zuge des Seminars 45 Symbols fand eine Ausstellung in der Kirche Sankt Peter statt. Das berühmte Petrus-Bild von Rembrandt in dieser Kirche diente als Inspiration für die Neuinterpretation der Figur des Simon Petrus.
Mitarbeit:
Bernd Voss
Betreuung:
Prof. Andreas Henrich
Autor/innen:
Milosz Zmiejewski
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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