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Angelika Herta erhält "Shoot" Nachwuchspreis von KHM & IFFF Dortmund+Köln

Angelika Herta mit Festivalleiterin Maxa Zoller (links) und Jurymitglied Conny Beißler (rechts) | Foto: Julia Reschucha

Die KHM-Diplomandin ist Preisträgerin des Shoot – KHM & IFFF Dortmund+Köln Nachwuchspreis für Künstlerinnen an der KHM. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der Gleichstellung der KHM gestiftet und im Rahmen des Frauen Film Fest 2021 (15. bis 20. Juni) verliehen.

Die Preisverleihung fand am 20. Juni statt.

Angelika Herta wurde im Rahmen des Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln 2021 (15. bis 20. Juni) mit dem Shoot – KHM & IFFF Dortmund+Köln Nachwuchspreis für Künstlerinnen an der KHM ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird gestiftet von der Gleichstellung der KHM und wurde bei der Preisverleihung des Festivals am 20. Juni verliehen. Angelika Herta schließt 2021 ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln mit dem 20-minütigen Foto-Film „VERSCHWINDEN“ ("Things we´ve lost“) ab, der durch die BKM gefördert wurde.


Mit der Auszeichnung würdigt die Jury das genre- und medienübergreifende Werk der KHM-Diplomandin und begründet ihre Entscheidung wie folgt: "Angelika Herta schafft es, vor der Kamera ihr Inneres zu reflektieren. Dabei ist ihr kein Thema zu ernst, um es nicht auch spielerisch mit einem Augenzwinkern angehen zu können. Sie nimmt uns bei 'Life could be so beautiful' auf unterhaltsame Weise mit auf eine Fahrradtour, bei der ein Videotagebuch entsteht, das die konventionelle Erzählung eines männlichen Abenteuers untergräbt. Mit ihrem frei fließenden, unvorhersehbaren Stil und einem breiten Repertoire erweitert sie den Horizont ästhetischer Erfahrung des Mediums Film: Sie macht bei 'Der beste Weg' Unsichtbares sichtbar und bringt in 'Things We‘ve Lost' Bewegung in stillstehende Fotografien. Herta arbeitet genre- und medienübergreifend. So versucht sie in 'Traumland"' Antworten auf folgende Fragen zu finden: Was ist ein Dokument? Was ist Wahrheit? Und in welchem Verhältnis stehen beide zueinander? Bitte bald mehr davon – wir sind sehr neugierig auf ihre Arbeiten, die noch entstehen werden!" Über die Auszeichnung entschieden in diesem Jahr Conny Beißler und Nicole Rebmann aus dem Kuratorinnenteam des Festivals sowie Dr. Maxa Zoller, Festivalleiterin des IFFF Dortmund+Köln.


Das Frauen Film Fest Dortmund+Köln präsentierte einen von Angelika Hertas Filmen in der Festivalsektion "SPOT ON, NRW!": Der Dokumentarfilm "Life could be so beautiful" (2019, 62 Min.) war vom 16. bis 20. Juni online auf der Webseite des Frauen Film Fest zu sehen (Tickets hier).


Angelika Herta wurde in Österreich geboren und machte ihr Abitur in Istanbul. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, auf La Réunion und in Toulouse. Danach arbeitete sie als Lektorin an der Universität Bukarest. Von 2012 bis 2021 studierte sie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Angelika Herta ist Mitglied des Dokomotive Kollektivs, einer Kölner Plattform für den künstlerischen Dokumentarfilm, und arbeitet als Regieassistentin und Dozentin für Dokumentarfilm. Ihre Filme sind: "VERSCHWINDEN" (früher: "Things We’ve Lost") und "Traumland" (beide 2021, noch in Postproduktion), "Life could be so beautiful" (2019), "Der beste Weg" (2014), "Und jetzt, Bobkowski? (2014), "Das ist Polen"/"To jest Polska" (2013), "Talking Letters" (2013), "Man of Iron" (2011) und "L’appel de l’orient" (2005).


Der Shoot – KHM & IFFF Dortmund+Köln Nachwuchspreis für Künstlerinnen der KHM wird jährlich an eine Diplomandin der Kunsthochschule für Medien Köln aus dem Vorjahr des jeweiligen Festivals verliehen. Mit der Auszeichnung sollen nachwachsende Talente gefördert und einem breiteren Publikum vorgestellt werden.

 

Redaktion — Ute Dilger
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