KHM-Heimspiel mit Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht

KHM
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Foto: Thekla Ehling

Die Filmreihe präsentiert den Dokumentarfilm "draußen", Debütfilm der KHM-Absolventinnen Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht. Im Anschluss führt Prof. Ulrike Franke das Gespräch mit den beiden Regisseurinnen.

Die Filmreihe mit Debütfilmen von Absolvent/innen der KHM eröffnet mit dem Dokumentarfilm von Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann. Der Film wurde bei der Berlinale 2018 uraufgeführt und startete Ende August im Kino. Der Film porträtiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von ihren persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Im Anschluss an die Vorführung spricht Prof. Ulrike Franke mit den Regisseurinnen, der Bildgestalterin Prof. Sophie Maintigneux und der Redakteurin Prof. Sabine Rollberg.


Inhalt: Der Film porträtiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von ihren persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film zeigt Matze, Elvis, Peter und Sergio als Persönlichkeiten und Überlebenskünstler, von denen man lernen kann. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach.

"draußen" (Dokumentarfilm, 2018, 80 Min.) Regie, Buch und Montage: Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann; Bildgestaltung: Sophie Maintigneux; Ton: Filipp Forberg; Produktionsleitung: Igor Novic; Redaktion: Sabine Rollberg; Produzent: Titus Kreyenberg; Produktion: unafilm; Koproduktion: WDR in Zusammenarbeit mit ARTE; Förderung: Film- und Medienstiftung NRW; Verleih: RealFiction Filme

Tama Tobias-Macht (*1982 in Jerusalem) Studium an der Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem von 2003 bis 2005 und an der KHM von 2006 bis 2012. Seit 2012 als freischaffende Regisseurin, Cutterin und Fotografin tätig. Für ihre künstlerischen Arbeiten erhielt sie u. a. den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler/innen 2012 und eine Nominierung beim Preis für junge Filmkunst der Nationalgalerie Berlin.

Johanna Sunder-Plassmann (*1983) Studium an der HBK in Saarbrücken und an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand von 2004 bis 2008. Postgraduiertenstudium an der KHM von 2008 bis 2013. Projektleitung und Gestaltung des Museum der Unschuld von Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk in Istanbul von 2009 bis 2012. Seit 2013 als freischaffende Regisseurin und Ausstellungsgestalterin u. a. für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt und das Märkische Museum Berlin tätig.

Redaktion — Ute Dilger
Zum Trailer von "DRAUSsen"
01:30
draußen - Offizieller Trailer
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