KHM-Heimspiel mit Isabel Prahl

KHM
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Die Filmreihe präsentiert den Spielfilm "1000 Arten Regen zu beschreiben", Debütfilm der KHM-Absolventin Isabel Prahl. Im Anschluss führt Prof. Gebhard Henke das Gespräch mit der Regisseurin.

Seit vielen Wochen ist die Tür zu: Mike, gerade 18 geworden, hat sich eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Die Eltern Susanne und Thomas sowie Schwester Miriam stehen buchstäblich vor seiner Tür – warten, fragen, fordern, flehen, rasten aus, verzweifeln, beschuldigen, ignorieren und hoffen. Dabei wird die Tür zwischen ihnen und Mike mehr und mehr zum Spiegel ihrer eigenen Geschichten.

Isabel Prahl wurde 1978 in Münster geboren. Sie studierte zunächst Grafik-Design in Hamburg sowie Literatur, Kultur und Medien in Siegen. Nach einem Redaktionsvolontariat in Köln begann sie 2007 ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Während des Studiums konzentrierte sie sich vor allem auf die kurze Form des Geschichtenerzählens. Mit ihrem Social Spot „Armut kennt viele Geschichten“ gewann sie zahlreiche Preise, unter anderem den „Young Directors Award“ in Cannes. 2011 schloss sie ihr Studium mit dem mittellangen Spielfilm „Ausreichend" ab, der mit dem FIRST STEPS Award ausgezeichnet wurde. 2012 erhielt sie den Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW in der Kategorie Film. „1000 Arten Regen zu beschreiben“ ist ihr Kinodebüt.

1000 Arten Regen zu beschreiben (Spielfilm, 2017, 91 Min.)
Regie: Isabel Prahl; Buch: Karin Kaçi; Bildgestaltung: Andreas Köhler; Schauspiel: Bibiana Beglau; Bjarne Mädel, Emma Bading, Louis Hofmann, Janina Fautz; Ton: Siddho Varza; Ausstattung: Stefan Schönberg; Montage: Daniel Scheuch; Musik: Volker Bertelmann aka Hauschka; Produzent/innen: Melanie Andernach, Knut Losen (MADE IN GERMANY); Redaktion: Andrea Hanke (WDR), Birgit Kämper (arte); Förderung: Film- und Medienstiftung NRW, BKM, Kuratorium junger deutscher Film, DFFF; Verleih: Film Kino Text

Auszeichnungen: Best First Film Award, Tallin Black Nights Filmfestival 2017, Prädikat besonders wertvoll

Kinostart: 29. März 2018

Redaktion — Ute Dilger
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