Geert Lovink: Ansprache zur Lage der Plattform

KHM
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Vortrag in der Reihe Medienkatastrophe (1)  über die Entwicklung der sozialen Medien über Netzwerke hin zu Plattformen.

Was bedeutet es, dass das Internet heute die Infrastruktur einer Gesellschaft bildet, die weit über elektronische Medien und Kommunikation hinaus geht und selbst Taxiunternehmen, das Hotelgewerbe, die Landwirtschaft und auch das Gesundheitssystem durchdringt?

Was ist mit dem Begriff „Plattform-Kapitalismus“ gemeint? Was ist Aggregation, und wirkt sie in unterschiedlichen Kontexten? Wir alle wissen um die Wirkung der sozialen Medien im Alltag, aber was kommt als nächstes? Und welche Rolle kann die Kunst in diesen gesellschaftlichen Umwälzungen spielen?  


Geert Lovink ist Medientheoretiker, Internetkritiker und der Autor von Uncanny Networks (2002), Dark Fiber (2002), My First Recession (2003), Zero Comments (2007), Networks Without a Cause (2012) und Social Media Abyss (2016).

Seit 2004 forscht er an der Faculty of Digital Media and Creative Industries an der Amsterdam University of Applied Sciences (HvA) und ist Gründer des Institute of Network Cultures.

Zu den jüngsten Konferenzen, Publikationen und Forschungsnetzwerk-Projekten zählen u. a. Video Vortex (Politik und Ästhetik von Online-Videos), Unlike Us (Alternative Formen der Sozialen Medien), Critical Point of View (Wikipedia), Society of the Query (Kultur der Web-Suche), MoneyLab (Internet-basierte Finanzierungsmodelle in den Künsten) sowie ein Projekt über die Zukunft der Kunstkritik.      

Fotos Simon Rupieper / KHM
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