Rozbeh Asmani wurde wurde als einziger Künstler unter den Nachwuschswissenschaftlern mit 16 neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Er studiert seit 2012 im postgradualen Studium an der KHM.
Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr kommen die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Wissenschaftsstandorten Aachen, Bochum, Bonn, Köln, Münster und Paderborn.

Die feierliche Aufnahme fand am 20. Januar in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Anwesenheit von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Die maximal 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. Sie erhalten bis zu vier Jahre lang ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro und nehmen am Akademie-Leben teil. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind - zusätzlich zur Promotion - herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder dürfen bei ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben.

Kollegiat an der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und der Künste

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Rozbeh Asmani wurde als einziger Künstler unter den Nachwuchswissenschaftlern mit 16 neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Er studiert seit 2012 im postgradualen Studium an der KHM. Die feierliche Aufnahme fand am 20. Januar in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt.
Rozbeh Asmani wurde 1983 in Shiraz, Iran geboren. Im Anschluss an das Abitur am Musikzweig des humanistischen Humboldt-Gymnasiums in Köln studierte er Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Es folgten Auslandsaufenthalte in Lyon und Kairo mit anschließenden Ausstellungen, u.a. im Goethe Institut Lyon und der Stiftung Bauhaus Dessau. Von 2008 bis 2010 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2009 schloss er das Studium der Medienkunst mit dem Diplom ab. Seine Diplomarbeit trägt den Titel: „Propaganda im Fernsehen - Das Auge und Ohr der Islamischen Republik Iran“ (Endnote 1,0). Von 2010 bis 2012 war er Meisterschüler von Prof. Günter Selichar.
Seit 2012 absolviert er ein postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln (KHM) im Studiengang Mediale Künste. 2013 erhielt er für die Arbeit "Colourmarks" den Förderpreis der KHM. Die Arbeit wurde auf dem Rundgang 2013 ausgestellt.

Rozbeh Asmani arbeitet konzeptionell. In seiner aktuellen Serie "Colourmarks" setzt er sich mit der Ästhetik des Kapitalismus auseinander. Er hat die bisher beim Deutschen Marken- und Patentamt angemeldeten Farbmarken recherchiert. Die daraus entstandenen abstrakten Farbtafeln wurden mehrfach als Serie gezeigt. Im Ausstellungsraum entfalten sie eine starke, ästhetische Wirkung. Erst durch die Frage nach der Auswahl der Farben erkennen BetrachterInnen Hintergründe, Funktion und Bedeutung der Farben. Die verwendeten Farben sind nicht – wie jene der Farbfeldmalerei – selbstreferentiell, sondern stellen Farben dar, die sich börsennotierte Unternehmen haben schützen lassen, um sich über die Farbe von anderen Produkten zu unterscheiden. Sie stehen für den Konkurrenzkampf innerhalb eines kapitalistischen Systems. Asmani thematisiert damit die Inbesitznahme des kollektiven Gedächtnisses durch Marken über den Weg der Farbe und zeigt den komplexen Zusammenhang von Farbe, Macht und Identität auf.
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Rozbeh Asmani wurde wurde als einziger Künstler unter den Nachwuschswissenschaftlern mit 16 neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Er studiert seit 2012 im postgradualen Studium an der KHM.
Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr kommen die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Wissenschaftsstandorten Aachen, Bochum, Bonn, Köln, Münster und Paderborn.

Die feierliche Aufnahme fand am 20. Januar in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Anwesenheit von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Die maximal 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. Sie erhalten bis zu vier Jahre lang ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro und nehmen am Akademie-Leben teil. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind - zusätzlich zur Promotion - herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder dürfen bei ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben.
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