Autor/innen:
Betreuung:
Prof. Dr. Georg Trogemann
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de

Materielle Transformationsprozesse

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Autor/innen:
Roman Kirschner (P)
Autor/innen:
Untertitel: Metamorphosen in der Kunstpraxis?
Entstehungsjahr: 2018
Kategorien: Text / Buch / Print, Dissertation
Wie gehen Künstler mit Material um, das von Informationen in Bewegung versetzt wurde und welches Potential steckt darin für die Neuverhandlung unserer materiellen Wirklichkeit? Denn die Dinge werden zusehends von Undingen verdrängt. Undinge sind Informationen. Sie können sich rasend schnell verbreiten und an mehreren Orten gleichzeitig sein. Die materielle Unterlage der Informationen ist scheinbar austauschbar geworden. Doch Materialien tragen Botschaften und Bedeutungen. Und selbst die purste Information benötigt ein Medium, um zu existieren. Die Wissenschaften und die Kunst suchen nach dafür brauchbareren Materialien und Prozessen und versuchen, den allgemeinen Blickwinkel von (Neu-)Produktion auf (Neu-)Transformation zu verschieben. Simon Starling hat in seiner künstlerischen Arbeit die Transformation zum obersten Leitprinzip erhoben. In „ShedBoatShed” verwandelt er eine Holzhütte am Rheinufer in ein Boot, fährt damit nach Basel und verwandelt es dort für seine Ausstellung zurück in die ursprüngliche Hütte. Boo Chapple möchte uns die Komplexität unserer Lebenswelt zeigen, indem sie Bakterien aus dem Enddarm durch die richtige Nährlösung in den roten Grundstoff für die Herstellung eines Lippenstifts verwandelt. Julien Maire arbeitet in seiner Performance „Model for an Apocalypse” mit einem seit 10 Jahren entwickelten Slow Motion Material aus Metallgranulat und Klebstoff. Ausgehend von der primären Forschungsstätte an der KHM soll in Zusammenarbeit mit Forschern aus den Lebens- und Materialwissenschaften, der Converging Technologies sowie mit Künstlern aus verschiedenen Feldern weitere Materialien und Prozesse zusammengetragen werden. Die Ergebnisse sollen mit Hinblick auf mögliche Abänderungen und begangene Fehler rekonstruiert werden. Algorithmizität, menschliche Wahrnehmungsdimensionen, Entwicklungsgeschichten, imaginatives Potential und ethische, ökologische sowie gesellschaftliche Implikationen stehen im Blickfeld der Untersuchung. Promotionsfach: Experimentelle Informatik
Betreuung:
Prof. Dr. Georg Trogemann
Autor/innen:
Roman Kirschner (P)
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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