Passing Drama

Autor/innen:
Angela Melitopoulos
Geboren 1961 in München. Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln seit .
Autor/innen:
Entstehungsjahr: 1999
Kategorien: Film / TV / Video, Experimentalfilm, Dokumentarfilm
Die Flucht als Motiv der Erzählung wird in Passing Drama zu einem filmischen Thema über Erzählung und Gedächtnis selbst. Historie erscheint als eine Maschinerie, die für das Wohl einer unsichtbaren Mehrheit Minderheiten verschlingt. Drama wird zur Bühne des Vergessens, allerdings eines Vergessens, das nicht aufgehört hat, zu bewegen. Das Vergessen oder die Notierung des Vergessens wird durch die Montage verschiedener Vergangenheitsebenen spürbar. Jeder Ort der Erzählung erscheint als eine differenzierte Zeitebene, mal als Erinnerungsort oder auch als Ort der Handlung. Stimmen werden einerseits als Text, aber auch als Tonmaterial genutzt. Sie bilden die Fäden eines Gewebes. Die narrative Struktur des Videos ist hypertextuel. Der Text der Erzähler wurde unter dem Aspekt der generativen Übertragung geordnet und miteinander verwoben: Das Vergessen von gestern hatte sich mit dem Vergessen von vorgestern und heute verwoben.
Autor/innen:
Angela Melitopoulos
Geboren 1961 in München. Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln seit .
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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