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Prof. Monika Rinck

Monika Rinck (Foto: VATMH, Mirko Lux)
Professorin für Literarisches Schreiben 2
+49 221 20 189 172
monika.rinck@khm.de

Monika Rinck lebt in Berlin Moabit und seit Jüngstem auch in Köln. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft und Germanistik an der Ruhr Universität Bochum, an der FU Berlin und an der Yale-University New Haven.


Seit 1998 diverse Veröffentlichungen in vielen Verlagen, wie zum Beispiel NEUES VON DER PHASENFRONT im b_books Verlag im Jahr 1998, oder BEGRIFFSSTUDIO 1996-2001 in der edition sutstein. Im Frühjahr 2012 erschien der Lyrikband HONIGPROTOKOLLE bei kookbooks, für den sie den Huchel-Preis erhielt. Im Frühjahr 2015 folgte: RISIKO & IDIOTIE, Streitschriften, kookbooks. Im Jahr 2019: ALLE TÜREN, Gedichte, im selben Verlag. Außerdem das Lesebuch CHAMPAGNER FÜR DIE PFERDE im S. Fischer Verlag, sowie die Poetikvorlesungen WIRKSAME FIKTIONEN im Wallstein Verlag und HEIDA HEIDA HO – in der Reihe Zwiesprachen im Wunderhorn Verlag. 2023 folgt BEGRIFFSSTUDIO 1-4.999 in der Reihe Volte Expanded bei Spector Books. Ihre jüngsten Übersetzungen umfassen Gedichte von István Kemény, Ich übergebe das Zeitalter, übersetzt gemeinsam mit Orsolya Kalász, und Steine aus dem Himmel von Tomaž Šalamun, gemeinsam mit Liza Linde und Matthias Göritz.


Von 1999 bis 2017 arbeitete sie beim rbb-Inforadio. Im Jahr 2015 hielt sie die Münsterschen Poetikvorlesungen, 2019 die Lichtenberg-Poetikvorlesung in Göttingen, 2020 die Frankfurter Poetikvorlesungen, 2021 hatte sie die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Freien Universität inne, 2022 hielt sie die Lenzburger Poetikvorlesung. Von Oktober 2020 bis März 2023 lehrte sie als Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst, Wien.


Im Jahr 2016/17 war sie als Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III Fellow im Kolleg Morphomata der Universität Köln, im Sommer 2017 konzipierte und kuratierte sie das literarische Beiprogramms im Rahmen der Skulptur Projekte Münster 2017 KUR UND KÜR, von 2018 bis 2019 war sie Ko-Kuratorin des Festivals Fokus Lyrik in Frankfurt am Main, im Auftrag des Kulturamtes Frankfurt. Im Jahr 2023 ko-kuratierte sie die Konferenz ROUGH TRANSLATION an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Von 2008 bis 2016 trat sie gemeinsam mit Ann Cotten und Sabine Scho als Rotten Kinck Schow auf.


2015 erhielt Monika Rinck den Kleist-Preis, 2017 den Ernst-Jandl-Preis, 2019 den Roswitha-Preis, 2021 Berliner Literaturpreis und den Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung (zusammen mit Orsolya Kalász) und im Jahr 2022 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Sie ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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