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Prof. Dr. Lilian Haberer

Professorin für Kunstwissenschaft mit erweitertem Materialbegriff
+49 22120189 - 313
lilian.haberer@khm.de

Neuerscheinung im Juni 2022 Text\Werk. Lektüren zu Hito Steyerl (Hatje Cantz). Herausgegeben mit Philipp Hohmann, Anna Polze, Julia Reich und Jolanda Wessel. https://www.hatjecantz.de/textwerk-8138-0.html


Movement. Mouvement. Handlungsfelder des Ästhetischen und Politischen. Für Ursula Frohne, München, herausgegeben mit Karina Nimmerfall erscheint im Sommer 2022.

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Lilian Haberer hat nach einem Studium der Kunstgeschichte, Italianistik und Philosophie an der Universität zu Köln und La Sapienza in Rom sowie diversen Forschungsaufenthalten eine wissenschaftliche Assistenz für Rosemarie Trockel absolviert. Parallel dazu hat sie eine Reihe von kuratorischen Projekte für Museen und Institutionen realisiert, etwa im Rahmen der niederländisch-deutschen Plattform _gap. Zusammen mit Regina Barunke leitete sie den Ausstellungsraum Projects in Art & Theory, der sich mit einer Annäherung von Ausstellungs-, kuratorischer Praxis und wissenschaftlichem Diskurs befasst hat. Nach ihrer Dissertation, die sich mit dem Prozess der Raumbildung und parallelen Struktur am Beispiel des britischen Künstlers Liam Gillick und der Relational Art befasst hat, war sie von 2007 bis 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin u. Projektkoordinatorin des DFG-Projekts Reflexionsräume kinematographischer Ästhetik tätig, in dem bereits die Materialität der Medien und gebauten Projektionsräume im Fokus standen. Drei größere Publikationen sind in diesem Rahmen entstanden, Display | Dispositiv (2019 hrsg. m. Ursula Frohne u. Annette Urban), Bildprojektionen (2016, hrsg. m. Annette Urban) sowie Kinematographische Räume (2012, hrsg. m. Ursula Frohne).

Von 2011–2016 war sie als wissenschaftliche Assistentin für Kunst des 20./21. Jh. am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln tätig. Von 2015–2018 initiierte sie mit Prof. Karina Nimmerfall im Rahmen einer Förderung der digitalen Lehre das Labor für Kunst und Forschung, Mass Observation 2.0, an der Humanwiss. Fakultät der Kölner Universität, eine Publikation dazu Mass Observation. Situating the Everyday erschien 2017. Von 2019–20 arbeitete sie mit Karin Lingnau und Prof. Anke Eckardt am Forschungsprojekt Material archive in the fringes of the arts. Lehraufträge und Vertretungen, u. a. an der Kunstakademie Düsseldorf sowie als Vertretungsprofessorin für Kunstgeschichte im Medialen Kontext (2016–2019), im SoSe 2020 Gastprofessorin für allgemeine Kunstgeschichte an der Kunsthochschule für Medien.


Aktuelle Aufsätze (Auswahl):

  • „Displaced migrant mobility. On reappropriating spacesthrough embodied materiality“, in: Cathrine Bublatzky/ Burcu Dogramaci/Kerstin Pinther/Mona Schieren (eds.), Entangled Histories of Art and Migration. Theories, Sites and Research Methods, (im Druck).
  • „Tangible Files and Merged Displays. Zur Materialität fotografischer Praktiken“, in: Grein/Gütschow/Holschbach/Schneider (Hg.), Photographic Materials: Archives and New Tools, Köln 2022 (im Druck).
  • „Prothetische Screens? Modi der verkörperten Wahrnehmung in virtuellen und 3D-Raumerfahrungen“, in: Mit weit geschlossenen Augen. Virtuelle Realitäten entwerfen, hg. von Carolin Höfler/Philipp Rheinfeld, Paderborn 2022 (im Druck).
  • „Kuratieren als kollektives agencement. Über das Verlernen und Enflechten in transmedialen Verlaufsformen“, in: Lisa Gotto/Annette Simonis/Nicole Kandioler/Marion Biet (Hg.), Medienkomparatistik. Beiträge für vergleichende Medienwissenschaft, „Kuratieren als medienkomparatistische Methode“, 3 (2021).
  •  „Transpositionen. Künstlerisches Forschen und verkörperte Erfahrung“ (dt./eng.), in: degree_show – out of KHM, Ausst.-Kat. KIT – Kunst im Tunnel, Düsseldorf 2020 .
  • „Movement as driving element and Mode of Reflection in Alexander Kluge’s cooperations with Female Artists“, in: Langston/Adelson/Jones/Wilms (Hg.), Alexander-Kluge-Jahrbuch, Bd. 6. The Poetic Power of Theory, Göttingen 2020.
  •  „Rewind | Downscale. Künstlerische Verfahren zum ,armen Bild‘, in: Zeitschrift für Ästhetik u. allg. Kunstwissenschaft, Ästhetik der Skalierung, 2020.

Vorlesungen – Seminare

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