Vortrag von Matthias Müller auf der Konferenz „Creating Insights: Research and Aesthetic Discovery in the Video Essay“

Vortrag am 6. und 7. Dezember 2019 an der Merz Akademie, Stuttgart
Merz Akademie
Stuttgart

Video-Essays und die Nutzung von Video zu Forschungszwecken werden zunehmend in verschiedenen Kontexten sichtbar: digitale Geisteswissenschaften und künstlerische Forschung, kommerzielle Medien, Kino und Videokunst, Social Media und Community-Building-Projekte. Im Mittelpunkt des zweitägigen Symposiums stehen die kreativen Möglichkeiten dieser Form und die Frage, wie unterschiedliche Kontexte unterschiedliche Bedingungen für die Verschmelzung von Forschung und kreativem Ausdruck bieten.


Führende Praktiker/innen mit unterschiedlichem Hintergrund sind eingeladen, um die Methoden auszutauschen, die sie entwickelt haben, um durch die Arbeit mit Video-Essays Einblicke, Erkenntnisse und ästhetische Ausdrucksformen zu finden. Ihre Präsentationen bieten praktische Fallstudien und dienen als Grundlage für ein theoretischeres Verständnis dessen, was der Video-Essay für Forschung und künstlerische Praktiken leisten kann.


Matthias Müllers Eröffnungs-Präsentation widmet sich den Ideen des Video-Essays als Teilen seiner filmkünstlerischen Methodik. Seine mit Christoph Girardet vor zwanzig Jahren entwickelten „Phoenix Tapes“ gelten heute als Video-Essay avant la lettre. Eingeladen sowohl zum Filmfestival von Venedig wie dem von Cannes und ausgestellt in Einzelpräsentationen an so unterschiedlichen Orten wie dem Walker Art Center, Minneapolis, und dem Sigmund Freud Museum, Wien, wird „Phoenix Tapes“ zum Beispiel für unterschiedliche Präsentations- und Rezeptionsmodi und die Signifikanz des Kontexts. 


Bild: Filmstill aus „Phoenix Tapes“, Christoph Girardet & Matthias Müller, GB/D 1999

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