Hans Ulrich Reck: Kritik der Kreativität

Reck_Buch.jpg
Foto KHM

Untersuchungen eines besonderen Phänomens, veröffentlicht im Herbert von Halem Verlag.

Termine
Im Mai 2019, veröffentlicht im Herbert von Halem Verlag
Köln

In "Kritik der Kreativität" geht Professor Hans Ulrich Reck, Autor und Rektor der KHM, den Paradoxien und Widersprüchen der Kreativität nach, einem Phänomen, dem seit langer Zeit in Kultur und Gesellschaft nahezu hemmungslose Verehrung entgegengebracht wird.
Kreativität – eine unerschöpfliche Ressource für alle und jeden, jederzeit und bedingungslos abrufbar? Nein. Schöpferische Prozesse sind immer auch solche
der Verausgabung und Verschwendung, Erschöpfung und sogar Zerstörung. Wir leben in einer Epoche, die allem, was 'Kreativität' behaupten oder auch nur suggerieren kann, blind huldigt. Solche hemmungslose Verehrung verstellt den Blick auf Wesentliches: Kreativität ist ein seltenes Vermögen innovativerm und komplexer Transformation.


"Kritik der Kreativität" skizziert trans- wie intrakulturelle Verzweigungen und eruiert Hintergründe von poetischen und theoretischen Ausdrucksformen. Konzeptuelle Formulierungen und Modelle aus verschiedenen Bereichen werden in unterschiedlichsten Hinsichten betrachtet.
Es kommen europäische und außereuropäische Traditionen und Konzeptionen, archaische wie moderne, künstlerische und außerkünstlerische Motive
zur Sprache. Besondere Bedeutung für ein methodisches Verstehen von Kunst und ästhetischer Kreativität generell haben darin sowohl das Verhältnis von Künsten und Wissenschaften als auch von Spiel und Experiment. Ebenso relevant sind die Theorien der Fantasie und die Geschichte der europäischen Künstlerausbildung sowie die differenten Konzeptionen des Schöpferischen,
wie sie zum Beispiel die Aborigines oder die chinesische Zivilisation entfaltet haben.
Das Buch entfaltet das Spektrum in drei Hauptkapiteln: Zunächst geht es um die thematisch relevanten Dimensionen der Sprache, des Denkens und des
Handelns. Es folgen Expositionen, Modelle und kulturelle Varianzen, die sich unter anderem mit einer polykulturell angelegten Kunstgeschichte des Kreativen auseinandersetzen. Anschließend wird in Fallstudien die komplexe Kritik der Kreativität präzisiert.

Redaktion — Juliane Kuhn

Hans Ulrich Reck: Kritik der Kreativität
2019, 600 S., Hardcover, 213 x 142 mm, dt.
ISBN (Print) 978-3-86962-324-5

Herbert von Halem Verlag
T: +49 221 92 58 29 15
E-Mail: karina.selin@halem-verlag.de

Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit verwenden wir Cookies.
Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu und erlauben uns die Verwendung von Cookies.
Bitte warten