Border Cantos: Resonance, Art, and the Politics of Migration

KHM
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Playing The Angel Exterminador (Exterminating Angel), © Guillermo Galindo, courtesy of the artist

Vortrag auf Englisch von Lutz Koepnick

Termine
Mittwoch, 22. Mai 2019, 19 Uhr, Aula
Filzengraben 2
50676 Köln
Eintritt frei

Lutz Koepnicks Vortrag nimmt die Arbeiten des ,post-mexikanischen‘ Sound-Künstlers Guillermo Galindo zum Anstoß, um über die Politik resonanter Objekte und Relationen nachzudenken. Im Laufe der letzten Jahre hat Galindo immer wieder auf Fundobjekte aus prekären Grenzregionen zurückgegriffen, um einzigartige Musikinstrumente zu schaffen, deren Klänge gegenwärtige Grenzziehungen und Machtstrukturen akustisch in Frage stellen sollen.

In seinem Vortrag diskutiert Koepnick Galindos Arbeiten und Performances als Teil einer ästhetischen Strategie, resonante Objekte gegen die Demarkierung des politischen Raums des 21. Jahrhunderts ansprechen zu lassen. Zugleich bettet er seine Überlegung aber auch theoretisch in den Rahmen eines größeren Buchprojekts zu Fragen der Resonanz und Sound Art der Gegenwart ein.


Lutz Koepnick ist Gertrude Conaway Vanderbilt Professor für Germanistik, Film und Medienkunst an der Vanderbilt University in Nashville, USA, wo er das Institut für German, Russian and East European Studies leitet. Er ist auch Direktor des Ph.D. Programms für komparative Medienanalyse und Praxis (CMAP). Promotion in German Studies and Humanities an der Stanford University, 1994.

Buchpublikationen zur Kultur- und Medientheorie, Ästhetik, Filmgeschichte und Medienkunst; u. a. Michael Bay: World Cinema in the Age of Populism (2018); The Long Take: Art Cinema and the Wondrous (2017); On Slowness: Toward an Aesthetic of the Contemporary (2014); Framing Attention: Windows on Modern German Culture (2007), The Dark Mirror: German Cinema between Hitler and Hollywood (2002), und Walter Benjamin and the Aesthetics of Power (1999).

Herausgeber mehrerer Anthologien zum deutschen Film, zur digitalen Ästhetik, über das Exil europäischer Künstler und Filmemacher in den USA und zur Rolle des Akustischen in der deutschen Kultur.

Redaktion — Juliane Kuhn
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