Mischa Kuball bei der Urban Lights Ruhr

22556159_1695483577142902.jpg
"DYS(U)TOPIA" for Urban Lights Ruhr at "Agentur für Arbeit“ in Marl, © Michèle Kuball, 2017

non_lieuX vier, fünf (Nicht-) Orte in Marl.

DYS(U)TOPIA // 12/10-16/10 Agentur für Arbeit
DYS(U)TOPIA // 19/10-24/10 Amtsgericht
(UN)FINISHED // 16/10-19/10 Festivalzentrum
(UN)FINISHED // 24/10-29/10 Rathaus


Mischa Kuball platziert seine Kunst an der Schnittstelle zwischen Licht und urbanem Raum. Er nutzt das Medium Licht, um Orte sowohl im eigentlichen als auch übertragenen Sinne zu reflektieren. Für URBAN LIGHTS RUHR hat Mischa Kuball zwei Lichtzeichen entwickelt, die über die Ausstellungsdauer an verschiedene Orte in Marl wandern werden.

Sie sind zugleich Behauptung und Frage: DYSTOPIA oder UTOPIA? FINISHED oder UNFINISHED?

Unruhig wechseln die Silben durch das Licht und verändern dadurch nicht nur den eigenen Sinn, sondern auch die Wahrnehmung des bezeichneten Ortes. Ist dieser Ort schon fertig oder entwickelt er sich noch?

Die Arbeit ist Teil der Projektreihe public preposition von Mischa Kuball.


Nach den Stationen Bergkamen, Hamm und Hagen wird im Herbst 2017 die Skulpturenstadt des Ruhrgebiets zum Experimentierfeld für Lichtkunst: Marl. Marl ist nicht nur Heimatort einer stets wachsenden Skulpturensammlung. Die durch ihre brutalistische Architektur gekennzeichnete Stadtmitte hat auch nahezu musealen Charakter.


In seiner vierten Auflage erkundet und verwandelt Urban Lights Ruhr mit acht künstlerischen Interventionen den Stadtraum rund um das Marler Zentrum – Creiler Platz, Skulpturenpark, Marler Stern. Die künstlerischen Arbeiten der international renommierten Künstler eröffnen neue Perspektiven auf die bestehenden architektonischen und städtebaulichen Strukturen.

Redaktion — Juliane Kuhn
Bitte warten