Meghan O'Hara/James Merle Thomas: Tektite Revisited | 04.12.2015 bis 23.01.2016

KHM
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Ausstellung in GLASMOOG zu "Tektite", einem Forschungsprojekt, das Anfang der 1970er Jahre vor der Küste der amerikanischen Virgin Islands die Möglichkeiten neuer Lebensräume auf dem Meeresgrund untersuchte.

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 3. Dezember 2015, 19 Uhr

im Rahmen des Symposiums
"Women under Surveillance"
2./3. Dezember 2015
Kunsthochschule für Medien Köln


Ausstellungsdauer:
04. Dezember 2015 bis 23. Januar 2016

Finissage:
Samstag, 23. Januar 2016, 18 bis 21 Uhr

GLASMOOG
Kunsthochschule für Medien Köln
Filzengraben 2

50676 Köln
http://glasmoog.khm.de


Öffnungszeiten:
Do/Fr 16–19 Uhr, Sa 14–18 Uhr
und nach Vereinbarung
Sonn- und Feiertags geschlossen


Abb.: Pierre Mion, „The Routine of Bandaging Minor Coral Cuts and Abrasions“, 1971, © Pierre Mion/National Geographic Creative

Vom 4. Dezember 2015 bis 23. Januar 2016 zeigt Glasmoog – Raum für Kunst & Diskurs an der Kunsthochschule für Medien Köln „Tektite Revisited“, ein Ausstellungs- und Filmprojekt der Filmemacherin Meghan O’Hara und des Kunsthistorikers James Merle Thomas. Im Zentrum der Ausstellung steht das US-amerikanische Forschungsprojekt „Tektite“, das zu Beginn der 1970er Jahre von der General Electric Corporation, der US Navy und der NASA (National Aeronautics & Space Administration) vor der Küste der amerikanischen Virgin Islands durchgeführt wurde und das die Möglichkeiten von Unterwasserhabitaten und Lebensräumen auf dem Meeresgrund untersuchte. „Tektite“ bildete damit ein komplementäres Pendant zum Apollo-Programm und seinem Vorhaben, den Weltraum zu erobern. Während die wissenschaftliche Mission insbesondere der Erforschung ökologischer Fragen gewidmet war, wurden die monatelang in dem Habitat hausenden Meereskundler/innen und Biolog/innen am Ende selbst Teil des Experiments, indem ihre Interaktionen und Verhaltensweisen permanent mittels Videokameras und Mikrophonen überwacht und von Psycholog/innen begutachtet wurden. Die Ausstellung „Tektite Revisited“ nimmt vor allem die zweite „Tektite“-Mission in den Blick, an der ausschließlich Wissenschaftlerinnen beteiligt waren, und untersucht anhand von Fotografien, Filmen und Illustrationen der die Mission begleitenden Künstler Flip Schulke (1930–2008) und Pierre Mion (geb. 1931) Fragen der Überwachung und des quasi-fiktionalen Reenactments. 


„Tektite Revisited“ ist ein fortlaufendes Gemeinschaftsprojekt des Kunsthistorikers und Kurators James Merle Thomas (University of Southern California, Los Angeles, CA) und der Filmemacherin Meghan O’Hara (California State University, Monterey Bay, Seaside, CA).

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