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1:1-Mentoringprogramm: 6. Mentorat geht an Fatima Khan und Julie Schöttner

Fatima Khan und Julie Sophia Schötnner

Sabrina Janesch wählte die an der KHM studierende Julie Schöttner und ihr Schreibprojekt mit dem Arbeitstitel „Nachlass“.

Ab 1. November 2023

Das 6. Mentorat (01.11.2023 - 31.10.2024) geht an zwei KHM-Studentinnen: an Fatima Khan und Julie Schöttner!

Wir gratulieren!


Die Autorin Mithu Sanyal entschied sich für Fatima Khan und ihr Romanprojekt „Madonna in den Trümmern“ (AT).

Mithu Sanyal äußerte sich zu Ihrer Entscheidung wie folgt: „Ich freue mich sehr, dass ich Fatima Khans Romanprojekt als Mentorin begleiten darf. Ihr Romanauszug hat mich sowohl in seiner sprachlichen als auch formalen Komplexität beeindruckt. Es ist ein Text, der sich mit unterschiedlichen stilistischen Strategien mit Politics of Place, Anwesenheit, Abwesenheit, Architektur und körperlicher sowie kultureller Präsenz auseinandersetzt. Ich finde es wichtig, dass Stimmen wie die von Khan Teil des literarischen Gesprächs in Deutschland sind“.


Fatima Khan (*1987 Bhola/Bangladesch) ist in Köln aufgewachsen, freie Autorin, Künstlerin, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen - Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands. Seit 2022 studiert sie Mediale Künste/Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essays und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman. Auf Instagram sucht sie unter @fatum.khan im profanen Alltag nach dem Sakralen.


Die Autorin Sabrina Janesch wählte die Kölnerin Julie Schöttner und ihr Schreibprojekt mit dem Arbeitstitel „Nachlass“. Sabrina Janesch sagte in ihrer Auswahlbegründung: „Julie Schöttners stellt ihre Figuren überzeugend an Bruch-, Rand- und Schnittstellen, führt sie auf (Spuren-) Suche nach Familiengeschichte, nach Zusammenhalt und der eigenen Identität. Mit einer Fülle von eindringlichen Elementen ist Julie Schöttner bereits einem eigenen, souveränen Sound auf der Spur, der unabdingbarer Teil der literarischen Vision ist. Im Mentorat soll gemeinsam nachgedacht werden über Stil, Textarchitektur und Beschaffenheit des Plots. Und darüber, wie man – Julie Schöttners Worte – mit Selbstverständlichkeit dem Widerspenstigen begegnet.“


Julie Sophia Schöttner (*1995 in Gießen) studierte Germanistik und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Heute lebt sie in Köln, wo sie Mediale Künste mit dem Schwerpunkt Literarisches Schreiben und Drehbuch an der KHM studiert. Mit ihrer Kurzprosa war sie 2019 für den hr2-Literaturpreis und 2021 für den open mike Literaturpreis nominiert, 2023 wurde sie für ihr Romanprojekt mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Ab November 2023 ist sie Stipendiatin des 1:1 Mentoringprogramms am Literaturbüro NRW. Veröffentlichungen finden sich u.a. in der Anthologie des open mike, des WORD.-Magazins oder auch der KURZE.

Gerade zu Beginn ihrer Laufbahn brauchen Schriftsteller*innen Unterstützung. Sie brauchen Ermutigung so sehr wie den souverän-kritischen Blick auf ihre Arbeit, Rat in künstlerischen und praktischen Fragen, sie brauchen Fürsprache. Für all das wollen die nordrhein-westfälischen Literaturbüros in Düsseldorf und Bonn mit „1 : 1“ in NRW den Rahmen schaffen, in dem ein*e erfahrene*r, renommierte*r Autor*in ein Jahr lang mit einer Nachwuchsautorin, einem Nachwuchsautor zusammenarbeitet.

„1 : 1“ soll die Entwicklung besonders begabter NRW-Nachwuchsautor*innen und ihrer aktuellen Arbeiten fördern. Neben der Betreuung durch den Mentor finden die Mentees im zuständigen Literaturbüro Ansprache und Unterstützung. Nicht zuletzt mit zwei abschließenden, honorierten Veranstaltungen in Bonn und Düsseldorf, in denen die beteiligten zwei Mentees und ihre Mentoren die gemeinsame Arbeit vorstellen, fördert oder verstärkt das Mentoringprogramm die Vernetzung und Bekanntheit der Mentees in der Region und darüber hinaus.

Redaktion — Juliane Kuhn
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