De Umbris Idearum (Die Ruine)

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Audiovisuelle Installation mit Projektionen von Luis Negrón van Grieken (Künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter KHM) und Juan Orozco Velasquez (Absolvent KHM), mit Soundperformances von Ali Chakav, Rahel Pötsch und Axel Pulgar (Studierende KHM).

Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Hans Ulrich Reck, Rektor der KHM.

Giordano Bruno lieferte im 16. Jh. mit seinem Werk "De Umbris Idearum" (Vom Schatten der Ideen) einen Meilenstein in der Tradition der Gedächtniskunst. Er schaffte ein Denksystem, das die kombinatorische Berechenbarkeit (ganz in der Tradition von Raimundus Lullus in 12. Jh) von Wissen und die Kraft des Imaginären verbinden wollte. Mit dem Konzept “Schatten der Ideen” bietet Bruno damit an, eine komplexe von mehreren Ebenen bestehender Realität zu verstehen. 

Im Sinne eines Gedächtnistheaters werden die Räume des Hochbunkers Ehrenfeld als Giordano Brunos imaginären Palast innerer Zustände verstanden, in dem jeder Lichtstrahl, jede Farbe und jeder Stein von ihm selbst gelegt worden ist. Das durch Umbris Idearum akkumulierte Wissen ist kaum zu entschlüsseln. Die imaginäre Räume rufen kurze Erinnerungen hervor, dann verlieren sie sich wieder, um andere Erinnerungspaläste zu halluzinieren. 
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