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Politiken der Abweichung V: tracer und camerer als therapeutische Praktiken von Fernand DELIGNY

Typ:
Theorieseminar
Semester:
WS 24/25
Zielgruppe:
Hauptstudium / Diplom 2
Voraussetzungen

Erster Termin 31.10.2024: verpflichtender Termin

Sprache: Deutsch und Englisch


Kurze Anmeldung zum Seminar bitte unter lorey@khm.de

Termine - Ort & Zeit

TypAnfangEndeTagTurnusvon-bisOrt
31.10.2430.01.25DonnerstagWöchentlich14:00 - 17:00Heumarkt 14, H.3.26
Typ
Anfang31.10.24
Ende30.01.25
TagDonnerstag
TurnusWöchentlich
von-bis14:00 - 17:00
OrtHeumarkt 14, H.3.26

Beschreibung des Seminars

Dieses Seminar ist die Fortsetzung aus den vergangenen vier Semestern. Es ist zugleich offen für neue Interessierte. This seminar is the continuation from the last four semesters. It is at the same time open for new interested persons. Die Praktiken und Betrachtungen, um die die Seminarreihe „Politiken der Abweichung“ im Wintersemester kreist, sind jene des französischen Sozialpsychologen Fernand Deligny (1913-1996). Gegen jegliche Hospitalisierung gerichtet, entsteht 1969 aus dem aktivistischen Umfeld der 68er-Bewegung in den Cevennen eine Lebensgemeinschaft, die die abweichenden Bewegungen, die Fährten vor allem von neurodiversen, nicht sprechenden Kindern nachzeichnet (tracer). Aus kartografischen Praxen entfalten sich pädagogisch-therapeutische Wahrnehmungsweisen, die wiederum untrennbar verbunden sind mit bestimmten filmischen Praxen, die Deligny camerer genannt hat. Nicht nur die Praxen und Philosophien von Deleuze und Guattari, angefangen vom Begriff des Rhizoms bis zu dem des Maschinischen, hin zu den Praxen in der Klinik La Borde, sind zutiefst beeinflusst von Delignys Arbeit, sondern ebenso wissenschaftliche und künstlerische Praxen.

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