
Helen Brecht ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026 in Kooperation mit dem Museum Morsbroich. Die Einzelausstellung läuft bis 6. September 2026.
Der diesjährige KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (FLINTA*) geht an Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln). Mit der Auszeichnung, die von der Gleichstellung der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) gefördert wird, ist eine Präsentation im Museum Morsbroich ab Mai 2026 verbunden.
Im Zentrum von Helen Brechts textbasierenden Arbeiten stehen queer-feministische Fragestellungen sowie die Untersuchung von Verletzlichkeit als gesellschaftliche wie individuelle Kategorie. Text versteht Helen Brecht als Material mit performativer Qualität. Ihr Interesse gilt der Interaktionsfähigkeit von Texten: ihr In-Beziehung-treten zu Raum, Material, Zeit und Körper. In ihren Textgrafiken, Installationen sowie Hör- und Sprechstücken verbindet und verdichtet sie wissenschaftliche Recherche, Theorie und Poetik zu „Nestern der Fragilität“.
Helen Brecht studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und anschließend Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), das sie 2025 erfolgreich mit einem Diplom abschloss. Aktuell promoviert sie am Institut für Theaterwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.
Der mit 1.000 Euro dotierte KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (FLINTA*) wird seit 2020 in Kooperation zwischen der Gleichstellung der KHM und dem Museum Morsbroich vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, Nachwuchskünstler:innen auf der Schwelle zum freien Markt zu unterstützen, zu vernetzen und einem breiten Publikum vorzustellen.