
Performance-Wochenende mit 30 Arbeiten von Studierenden und Alumni im Kölnischen Kunstverein – zum Abschied von Prof. Mischa Kuball an der KHM.
Das Ende als ein letzter symbolischer Herzschlag: ein Moment des Innehaltens, der zugleich auch immer ein Anfang sein soll: THE E N D bringt anlässlich des Abschlusses von Mischa Kuballs 19-jähriger Lehrtätigkeit an der KHM Beiträge von ehemaligen und aktuellen Studierenden seines Seminars urban stage zusammen. Das Wochenende fokussiert auf zeitbasierte Arbeiten. Gezeigt werden Performances und Video-Arbeiten wie auch Malerei, Fotografie, Skulptur, VR- und Klangarbeiten, denen performative Elemente zu eigen sind.
Freitag, 27.3.2026
Performances, 14–19:30 Uhr
Eröffnungsworte, 15 Uhr
Kinoabend, 19:15 Uhr
Samstag, 28.3.2026
Performances, 14–19:00 Uhr
Kino Abend, 19:15 UhrAbschiedsworte, 20 Uhr
Die dreißig präsentierten Arbeiten widmen sich verschiedenen Krisen aus den letzten Jahrzehnten. Sie erstrecken sich räumlich vom Riphahnsaal, über das Kino, den Apostelnklosterplatz bis hin in die Zwischenräume des Kölnischen Kunstvereins. Inhaltlich versinnbildlichen sie auf vielfältige Weise die Brüchigkeit von Gegenwart mit künstlerischen Strategien wie Wiederholung und Geste: im Weinen, im Fensterputzen, in spektakulären Bühnenmomenten, in filmischen und performativen Raumanalysen. Oder sie entwickeln dystopische Sezierungen, Grenzzustände, geben dem Unsagbaren eine Stimme.
Das Programm zeigt Performances von Ale Bachlechner, Friedrich Boell, Cloudi, Vera Drebusch & Florian Egermann, Mathilde Hawkins & Max Mauro Schmid, Jan Hoeft, Cătălina Bucos & Karen Fritz, Dabin Kim, Stefanie Klingemann, Ella Kühn, Alysha Lahner, Constantin Leonhard, Johanna Schütt & Tanja Saban, Søren Siebel, Mila Stoytcheva, Evamaria Schaller, The Blind Queen of Anger sowie Interventionen am Gebäude von The Time Teller (letztere als Personas von Mohamad Moe Sabbah).
Im Riphahnsaal sind Skulpturen, Bilder und Videoarbeiten zu sehen: von Finn Wagner, Alwin Lay, Charlotte Triebus, Jonas Monka, Johannes Bendzulla, Alexandra Nikitina, Christoph Kilian, Pauline Hafsia M‘barek und Jens Pecho.
Durchgängig werden die Videoarbeiten von Jens Pecho, Noa Gur, Finn Wagner, Cătălina Bucos & Ada Kopaz präsentiert, sowie an zwei Kino-Abenden in Kollaboration mit dem Filmclub 813 die Filme von Alexander Basile, Viktor Brim & Emerson Culurgioni und Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann gezeigt.
Eingeladen von Mischa Kuball in Kooperation mit dem Kölnischen Kunstverein. Kuratiert von Maja Funke und Helin Korkmaz.
Freitag, 27. März 2026
14h00, Außenraum
Vera Drebusch & Florian Egermann: „Flagge", Performance, Sound
15h00, Eingang: Grußworte
15h30, Riphahnsaal
Jan Hoeft: Performance & Installation
16h15, Außenraum
Constantin Leonard: "Ballen Sie das Gesicht zur Faust…", Performance
17h00, Riphahnsaal
Ale Bachlechner: "Crying and Lying", Videoperformance
18h15, Treppenhaus
Stefanie Klingemann: „Haltekraft", Performance
18h45, Riphahnsaal
Mohamad Moe Sabbah: "The Blind Queen of Anger", Performance
19h00, 813 Filmclub Kinoabend
mit Noa Gur, Alexander Basile und Viktor Brim & Emerson Culurgioni
Samstag, 28. März
14h30, Riphahnsaal
Performance Caroussel mit Mila Stoytcheva, Alysha Lahner, Dabin Kim, Ella Kühn
15h45, Riphahnsaal
Friedrich Boell: „MUV", Partizipatives Konzert
16h15, Kino
Søren Siebel: "BLUESKY GHETTO PLANET“, Videoperformance
17h15, Riphahnsaal
Mathilde Hawkins & Max Mauro Schmid: „(I CAN‘T HELP YOU) I‘M FALLING TOO“, Performance
18h15, Riphahnsaal
Johanna Schütt & Tanja Saban: "Q:D:1", Tanzperformance
18h00, Riphahnsaal
Evamaria Schaller: "Passage“, Performance
19h15, 813 Filmclub Kinoabend
mit Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann
20h00, Abschiedsworte
Wir danken für die Unterstützung durch den Kölnischen Kunstverein, das Kunsthaus Lempertz , die RheinEnergieStiftung Kultur und Privatbrauerei Gaffel Becker.