Zum Antritt von Lars Büchel und Didi Danquart

KHM
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Die neuen Professoren für Spielfilmregie an der KHM stellen sich vor; Moderation: Prof. Dietrich Leder
Die beiden Kino-Regisseure Lars Büchel und Didi Danquart lehren ab sofort im Bereich Spielfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln. Didi Danquart, bekannt geworden durch Filme wie „Der Pannwitzblick“, „Wundbrand“, „Viehjud Levi“ und „Offset“, wird sich und seine Arbeiten in Ausschnitten vorstellen und aus seiner Zeit in Freiburg (Gründung der Medienwerkstatt Freiburg) berichten. Lars Büchel, der sowohl als Spielfilmregisseur („Jetzt oder Nie“, „Erbsen auf halb 6“, „Lippels Traum“) als auch als Regisseur für Werbefilme hervor trat, wird ebenfalls einen Einblick in seine Arbeit geben. Beide produzieren nicht nur ihre eigenen Filme, sondern auch die anderer Regisseure und haben die Drehbücher ihrer Filme meist selbst geschrieben.

Lars Büchel, geboren 1966 im schleswig-holsteinischen Eutin, studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Freien Universität Berlin und anschließend an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sein Debütfilm „Jetzt oder nie - Zeit ist Geld” (2000), von Til Schweiger mitproduziert, und „Erbsen auf halb 6” (2004) mit Fritzi Haberlandt entpuppten sich als Publikumserfolge. Nach der Gründung seiner Produktionsfirma „element e” mit Bernd T. Hoefflin inszenierte Büchel zwei Episoden des Kurzfilms „Nichts weiter als” (2006) und produzierte „Paulas Geheimnis" (2006) unter der Regie von Gernot Krää, der mit dem Hauptpreis beim Frankfurter Kinderfilmfestival „Lucas” ausgezeichnet wurde. 2007 produzierte er den Debütfilm von Justus von Dohnányi „Bis zum Ellenbogen”, der sowohl beim Norddeutschen Filmpreis als auch beim Deutschen Filmpreis nominiert wurde. Auch sein neuester Film „Lippels Traum” (nach der Literaturvorlage von Paul Maar) wurde gerade für den Deutschen Filmpreis 2010 in der Kategorie Kinderfilme nominiert.

Didi Danquart, geboren1955 in Singen am Hohentwiel, war Mitbegründer des politischen Filmkollektivs „Freiburger Medienwerkstatt” (1978–1991), das unzählige dokumentarische Videopro-jekte realisierte und 1983 für seine engagierte Arbeit den Dokumentarfilmpreis des Verbands der Deutschen Filmkritik erhielt. 1982–1989 war Didi Danquart als Dozent für Video/Dokumentarfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin tätig. 1991 wurde er abermals für seinen Dokumentarfilm „Der Pannwitzblick“ mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. 2001–2007 leitete er den Bereich „Künstlerischer Film” an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. 2002 gründete er gemeinsam mit Boris Michalski die Produktionsfirma noirfilm GmbH & Co.KG. Didi Danquart hat über 35 Dokumentarfilme und seit 1995 mehr als zehn Spielfilme für Kino und Fernsehen realisiert.


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