Antrittsvorlesung: Prof. Maris Pfeiffer

KHM
Maris_Pfeiffer_klein.jpg

Seit 2017 ist die Regisseurin nebenberufliche Professorin für Spielfilm an der KHM. Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Hans Ulrich Reck

Die Regisseurin und Autorin Maris Pfeiffer lehrt seit dem Sommersemester 2017 als nebenberufliche Professorin an der KHM. In ihrer Antrittsvorlesung begibt sie sich an den Beginn ihrer Karriere und reflektiert anhand einiger Filme ihre Arbeit als Regisseurin und Autorin. Wie verwebt sich der eigene Lebenslauf mit Träumen, wie die künstlerische Sprache mit den Anforderungen des Alltags, wie die politischen Anforderungen, die eine Zeit an Künstler stellt, mit den eigenen Fähigkeiten, wie das Talent mit den inneren Möglichkeiten? Was hat Ausdauer, die Kraft lange Strecken zu schwimmen, mit Regie zu tun? Und letztendlich: was bedeutet Scheitern in einem Künstlerleben?

Maris Pfeiffer wurde in Düren geboren und verbrachte große Teile ihrer Kindheit in São Paulo. Sie studierte einige Semester Literaturwissenschaften, Sozialanthropologie, Germanistik und VWL, hospitierte ein Jahr lang an der Oper in Frankfurt bei Ruth Berghaus und studierte schließlich Dokumentarfilm an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München. Später besuchte sie als schreibender Gast über ein Jahr Drehbuchseminare an der Columbia University in New York. Ihr erster Kurzfilm „NACHTS“ erhielt zahlreiche Preise auf nationalen und internationalen Festivals und ebnete den Weg in die Film-und Fernsehbranche. Sie schrieb das Drehbuch zu ihrem ersten Kinofilm, produzierte ihn mit einem Freund und eigener Firma. Danach konzentrierte sie sich auf das Schreiben von Drehbüchern und schließlich zunehmend auf die Regie. Seit 1993 lehrt Maris Pfeiffer zunächst als Dozentin an der HFF, später an der Filmakademie Ludwigsburg. Seit 2017 ist sie als nebenberufliche Professorin an der KHM tätig. Hauptberuflich arbeitet sie als Regisseurin und gilt als eine der wenigen Frauen in der deutschen Fernsehlandschaft, die Krimis inszenieren kann.

Ausgewählte Arbeiten: „Getrieben“ (2018), „Schuld“ (2015), „Der Tote im Watt“ (2012), „Meine Böse Freundin“ (2007), „Liebe Amelie“ (2005), „Das Schwalbennest“ (2004), „Eine außergewöhnliche Affäre“ (2001), „Lieb Mich!"(1999), „Küss Mich!“ (1995), „Neues Deutschland“ (1993). Und in diese Aufzählung gehören viele Tatorte, Polizeirufe und andere Krimi-Reihen.

Redaktion — Ute Dilger
Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit verwenden wir Cookies.
Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu und erlauben uns die Verwendung von Cookies.
Bitte warten