KHM bei Stranger than Fiction 2018

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Indonesischer Seenomade in "Oh Brother Octopus"
Das Kölner Dokumentarfilmfestival präsentiert die KHM-Filme "Oh Brother Octopus" von Florian Kunert und "Mister Universum" von Berta Valid Escofet.

Zur seiner 20. Ausgabe hat das Kölner Festival "Stranger than Fiction" zwei Filmproduktionen von Studierenden der KHM eingeladen. "Oh Brother Octopus" von Florian Kunert, der im vergangenen Jahr bei der Berlinale uraufgeführt und mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet wurde, wird im Kurzfilmprogramm des Festivals gezeigt. Der abendfüllende Dokumentarfilm "Mister Universum" von Berta Valin Escofet und Stefan Höh Abschlussfilm von Berta Valin Escofet, wird im Programm Neue Filme aus NRW gezeigt. Der Abschlussfilm von Berta Valin Escofet an der KHM wurde beim Festival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken uraufgeführt und war bei den First Steps Awards als Bester Dokumentarfilm nominiert.

"Oh Brother Octopus" von Florian Kunert (2017, 27 Min.)
Sein filmisches Essay drehte Florian Kunert, Postgraduierter an der KHM seit 2014, in Indonesien. In einem Fischerdorf besuchte er Seenomaden und erfuhr von ihren Traditionen und Bräuchen, die im Kontrast zu den Gesetzmäßigkeiten der indonesischen Hauptstadt Jakarta stehen. Er schreibt zu seinem Film: "Dem Glauben der indonesischen Seenomaden nach besitzt jedes neugeborene Kind einen Zwilling in Form eines Oktopus. Ihre Rituale sollen den Bruder im Wasser besänftigen und Unheil abwenden. In den Augen der Seenomaden drückt sich im Stadtbild Jakartas die apokalyptische Rache des Octopus-Bruders aus, nachdem die Menschen mit den alten Traditionen gebrochen haben."

Vorführtermine:
31. Januar 2018, 21 Uhr, Filmpalette Köln und
5. Februar 2018, 21 Uhr, Kino sweetSixteen Dortmund

"Mister Universum" von Berta Valin Escofet (KHM) und Stefan Höh (2016, 82 Min.)
Immer wieder schaut sich Werner die Videoaufzeichnungen seines größten Erfolges an: der Mister-Universum-Wettkampf im Bodybuilding vor 10 Jahren. Heute ist er 58, insolvent und kämpft um seine Lebensphilosophie: niemals aufgeben. Gar nicht so einfach, wenn auch noch das Haus der Familie, wo er mit seiner Mutter und seiner Frau wohnt, zwangsversteigert werden soll. Werner steht vor einem Neuanfang – gleichzeitig will er noch einmal den perfekten Körper auf die Bühne bringen, um endlich wieder Mr. Universum zu sein. Ein berührender, tragikomischer Familienfilm und das Porträt eines Mannes, der sich zwingt, nach vorne zu schauen, zu kämpfen und fast niemanden hinter seine Maske blicken zu lassen.

Vorführtermine:
3. Februar 2018, 17 Uhr, Filmpalette Köln und
27. Januar 2018, 19 Uhr, Endstation Kino Bochum

Redaktion — Ute Dilger
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