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Prof. Dr. Sarah Ciston

Computational Thinking & Aesthetic Doing
+49 221 20189 – 208
sarah.ciston@khm.de

Kritische KI | Kritisch-kreatives Coding | Künstlerische Forschung


Sarah Ciston (they/any) ist eine Künstler*in und Forscher*in, die Tools entwickelt, um intersektionale, kritisch-kreative Ansätze für maschinelles Lernen zu schaffen. Ciston gewann den Ars Electronica STARTS Grand Prize 2025, veröffentlichte „A Critical Field Guide for Working with Machine Learning Datasets” und ist Mitautor*in von „Inventing ELIZA: How the First Chatbot Shaped the Future of AI” (MIT Press, 2026). Ciston hat einen Doktortitel in Media Arts + Practice von der University of Southern California und einen MFA in Experimentellem Schreiben von der University of California San Diego.


Ciston erhielt Stipendien der Akademie der Künste, des Center for Advanced Internet Studies, der Processing Foundation und des Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft und wurde von der Gesellschaft für Informatik zur AI-Newcomerin 2023 ernannt. Sie hat Werke ausgestellt oder Forschungsergebnisse präsentiert bei der Europäischen Kommission, dem Mozilla Festival, Ars Electronica, der Universität Cambridge, dem Goethe-Institut, dem Disruption Network Lab, der Berlin Science Week, der Dutch Design Week, der Akademie Schloss Solitude, der Scottish AI Alliance, dem Chaos Communication Camp, MUTEK, dem Museo di Palazzo Poggi, Culture Yard, dem Royal College of Art und anderen Orten. Ciston hat in der MIT Technology Review, AI & Society, Leonardo Electronic Almanac, Tagesspiegel, Hyperallergic, Journal of Science and Technology of the Arts usw. veröffentlicht oder wurde dort vorgestellt.


Ciston kam im März 2026 zur KHM, wo sie ein neues Kapitel von Creative Code Collective  beginnen möchte, einer einladenden, interdisziplinären Gemeinschaft für gemeinsames Lernen im Bereich Programmierung, 2019 ins Leben gerufen.


Recent publications: ORCHID


Aktueller Schwerpunkt

Cistons künstlerische Forschung untersucht, wie neue Technologien durch die Manipulation von Sprache Macht, Ideologie und Unterschiede vermitteln und verstärken. Derzeit leiten drei Forschungsfragen diese Arbeit:

  • Intersektionale KI: Wie offenbaren die internen Mechanismen von KI-Systemen (Modelle, Trainingsdaten und Techniken) ihre Grenzen durch Sprache, insbesondere für diejenigen, die nicht den normativen Grundvoraussetzungen entsprechen?
  • Kritische KI unter Verwendung kreativer Codierung: Wie können intersektionale, kritisch-kreative Codierungsmethoden verwendet werden, um scheinbar undurchsichtige große KI-Systeme mit praktischen, materiellen Ansätzen zu untersuchen?
  • KI-Kriegsführung: Wie kann künstlerische Forschung dazu beitragen, die dringenden persönlichen und globalen Herausforderungen neuer Technologien anzugehen, indem sie diese greifbar, erklärbar, zugänglich und neu denkbar macht?

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