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Prof. Nanouk Leopold

Professorin für Regie von fiktionalen Filmen und Serien
+49 221 20189 – 258
nanouk.leopold@khm.de

Nanouk Leopold ist eine niederländische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie absolvierte die Akademie der Bildenden Künste in Rotterdam und die Niederländische Filmakademie in Amsterdam. Ihr Debütfilm „Îles Flottantes“ wurde 2001 für den Tiger-Wettbewerb des IFFR ausgewählt. „Guernsey“ wurde 2005 für die Quinzaine in Cannes ausgewählt. „Wolfsbergen“ feierte 2007 im Forum der Berlinale Premiere und wurde im selben Jahr für das TIFF ausgewählt. „Brownian Movement“ feierte 2010 in Toronto Premiere und hatte 2011 im Forum in Berlin seine Europapremiere. 2013 war „It’s all so quiet“ der Eröffnungsfilm des Berlinale Panorama Special. 2018 feierte „Cobain“ seine Weltpremiere bei der Berlinale in der Sektion „Generation“. Ihr neuester Spielfilm „Whitetail“ feierte letztes Jahr in Toronto Premiere.


Nanouk wurde 2016 Mitglied der Gesellschaft für Künste der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften. 2017 inszenierte sie auf Einladung von Ivo van Hove ihr erstes Theaterstück, „From the Life of the Marionettes“, eine Adaption des Films von Ingmar Bergman, für die renommierte Amsterdamer Theatergruppe ITA. 2019 inszenierte sie „The Homecoming“ von Harold Pinter für ITA.  Nanouk gab ihr Debüt als Opernregisseurin mit „Der Zwerg“ von Alexander Zemlinsky an der Niederländischen Nationaloper, der Saisoneröffnung und der Vorstellung des neuen Chefdirigenten Lorenzo Viotti. Ihr Theaterdebüt in Deutschland mit einem Stück von Alice Birch (Normal People/Dead Ringers) namens „Anatomy of a Suicide“ für das Berliner Ensemble feierte im Oktober 2021 Premiere. Und 2023 inszenierte Nanouk die Weltpremiere des Stücks „Phädra, in Flames“ von Nino Haratischwili, ebenfalls am Berliner Ensemble.


Nanouk realisiert zudem Videoinstallationen gemeinsam mit dem bildenden Künstler Daan Emmen (www.leopoldemmen.nl). Eine Auswahl: Anfang 2021 vollendeten sie eine Installation für das Eye Film Museum in Amsterdam im Rahmen der Gruppenausstellung „Vive le Cinéma“, gemeinsam mit Lucretia Martel, Carlos Reygadas, Jia Zhang-ke und Lemohang Jeremiah Mosese, anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Filmmuseums und des 50-jährigen Jubiläums des Internationalen Filmfestivals Rotterdam. Ihre erste internationale Einzelausstellung hatten sie 2022 im Oval Office in Bochum mit „Another Woman“, einer Installation, die in Zusammenarbeit mit Sandra Hüller, Meg Stuart/Damaged Goods und Gillis Biesheuvel entstand und 2023 in einer erweiterten Fassung im Kunstinstitut TENT in den Niederlanden zu sehen war. Im Jahr 2025 zeigten sie ihre Arbeiten bei den Rencontres Internationales Paris/Berlin. Beim diesjährigen Internationalen Filmfestival Rotterdam feiern sie mit einer Kunstinstallation im Rahmen des Programms „Art Directions“ Premiere. Und für 2027 ist eine Einzelausstellung im Marres, House for Contemporary Culture, in Maastricht geplant.


Nanouk arbeitet derzeit an ihrem neuen Spielfilm „A Different Pace“.

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