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Lunch Lecture mit Christoph Wenzel

Mittagsritual des Literarischen Schreibens: Bevor es in die Sommerpause geht, erinnert Christoph Wenzel an die Lyrikerin Ilse Kibgis. Die gebürtige Gelsenkirchnerin fand prägende Bilder für das Leben und Arbeiten im Ruhrgebiet und schrieb Gedichte über Menschen, die sie dort auf der Straße traf, wie zum Beispiel die Pommesfrau.

Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:15 Uhr, Interim der Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82, 50667 Köln
Eintritt frei

Die Lunch Lectures sind als kurze und persönliche Reisen durch die Literaturgeschichte der letzten 70 Jahre gedacht, für die wir uns jeweils eine knappe Dreiviertelstunde Zeit nehmen. Von ewigen Klassikern bis zu fast vergessenen Schätzen ist alles Denkbare dabei. Dazu gibt es Stullen, Stühle und Streuobst. Umsonst. Wir freuen uns auf euch!

Bevor es in die Sommerpause geht, erinnert Christoph Wenzel an die Lyrikerin Ilse Kibgis. Die gebürtige Gelsenkirchnerin fand prägende Bilder für das Leben und Arbeiten im Ruhrgebiet und schrieb Gedichte über Menschen, die sie dort auf der Straße traf, wie zum Beispiel die Pommesfrau.


"Die Wahrzeichen meiner Stadt sind eingemottete Bergwerke."

Ilse Kibgis, 1984, "Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen", Oberhausen: Assoverlag


Christoph Wenzel schreibt Lyrik und Essays und lebt in Aachen. Zuletzt erschien "landläufiges lexikon" (Edition
Korrespondenzen, 2022). Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. den Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran, den Literaturpreis der GWK, das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium sowie den Dresdner Lyrikpreis. Danach: für das Literaturbüro NRW kuratiert er die fortlaufende Instagram- Lyrikanthologie @fluss_laut und aktuell widmet er sich vermehrt der Inszenierung von Literatur im öffentlichen Raum.

Eine Veranstaltungsreihe des Literarischen Schreibens der Kunsthochschule für Medien und der Stadtbibliothek Köln. 

Die Lunch Lectures werden gefördert von der Victor Rolff Stiftung sowie vom Rektorat der Kunsthochschule für Medien.

Redaktion — Juliane Kuhn
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