Kurzfilmnacht im WDR-Fernsehen

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"Wie ich mich verlor", Abschlussfilm von Sarah Weber und Marie Zahir (2018, 13 Min.)

Im Rahmen der Kurzfilmnacht "kurz und gut 2018" werden drei preisgekrönte Filme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln erstmals im Fernsehen ausgestrahlt.

Zum siebten Mal widmet der WDR Kölner Regiestudenten eine ganze Nachtsendung in seinem Fernsehprogramm. Gezeigt werden ausgewählte Diplomfilme und Projekte aus dem Studium von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln und der ifs internationale Filmschule Köln. Mit „kurz und gut“ möchte der WDR (Redaktion: Andrea Hanke) jedes Jahr aktuelle Kurzfilme von Kölner Kunst- und Filmhochschulen einem breiteren Publikum vorstellen. In diesem Jahr werden drei Filme von  KHM-Student/innen gezeigt, die bereits bei Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden.


WIE ICH MICH VERLOR (2018, Spielfilm, 13 Min.)

Der Abschlussfilm von Sarah Weber (Regie und Buch) und Marie Zahir (Bildgestaltung) an der KHM erhielt beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln 2018 den Nationalen Preis für die beste Bildgestalterin (Nachwuchs) in der Kategorie Spielfilm mit folgender Begründung: „Ein kurzer Film über den Verlust von Sprache, die Auseinandersetzung damit und die Möglichkeit einer Lösung. Die Bildgestaltung ist ein gelungenes Zusammenspiel von präzise komponierten Bildern, gut beherrschter Lichtsetzung und starker Farbdramaturgie. Die Zuschauer/innen werden trotz der konzeptuellen Reduktion emotional in die Welt der Protagonistin “P“ involviert. Marie Zahir gelingt es, in ihrer Arbeit Unsichtbares sichtbar werden zu lassen.“

MISHKA (2016, Animation, 5 Min.)
Das erste Projekt von Eszter Jánka an der KHM wurde bei seiner Uraufführung beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2016 von der Jury im Deutschen Wettbewerb lobend erwähnt mit den Worten: "für die intergalaktische Liebe zwischen zwei bezaubernden Wesen."

Auch die Jury des NRW-Wettbewerbs bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2017 zeichnete die Animation mit einer Lobenden Erwähnung aus: "Eszter Jánka verzaubert mit ebenso abstrakt reduzierten wie poetischen Bildern, die einen emotionalen Sog entfalten. Das ist sinnlich, faszinierend und weckt vielschichtige Assoziationen."

REBAR (2017, Dokumentarfilm, 30 Min.)
Dokumentarfilm von Julius Dommer

Für sein zweites Projekt an der KHM wurde Julius Dommer bei den Wendland Shorts mit einem Silberner Storch für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt:  "In diesem 30-minütigen Dokumentarfilm lernen wir die Realität eines Autisten kennen, der mit seiner ehrlichen Art und einem außergewöhnlichen Verhältnis zu Zahlen die Herzen des Publikums öffnet. Julius Dommer nimmt hierbei keineswegs eine rein beobachtende Position ein, vielmehr scheint es so, als ob Rebar ihn an seinem Leben teilhaben lässt und nicht andersherum. Offen und ehrlich reflektiert der Protagonist über sein Leben, sein „anders“ sein und die Schwierigkeiten, die er dadurch erfährt. Dem Filmstudenten der Kunsthochschule für Medien in Köln ist in seiner ersten größeren Arbeit ein sehr authentisches und bewegendes Porträt gelungen, das nicht nur berührt sondern auch die Frage nach Normalität in unserer Gesellschaft aufwirft."


Redaktion — Ute Dilger
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