Prof. Dr. Jens Schröter – Die Gesellschaft nach dem Geld

KHM
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Öffentlicher Vortrag über die Konturen eines Projekts im Rahmen des Kolloquiums für Doktorand*innen an der KHM.

Alles dreht sich ums Geld. Keine irgendwie geartete individuelle oder kollektive Praxis, keine technologische oder wissenschaftliche Entwicklung scheint ohne Geld denkbar zu sein. Seit langer Zeit wird Geld aber auch kritisiert, doch der Gedanke an eine Gesellschaft nach dem Geld löst Widerstand und Befremden aus, er widerspricht gemeinhin akzeptierten Intuitionen. Dabei zeigen historische Studien, dass Geld keineswegs immer die Rolle hatte, die es heute hat.


Prof. Dr. Jens Schröter berichtet über das explorative Projekt „Die Gesellschaft nach dem Geld“ und geht auf die von 2018 bis 2022 laufende Simulationsphase ein: Sind post- oder nicht-monetäre Ökonomien nicht nur theoretisch denkbar, sondern auch simulierbar? Angesichts der gegenwärtigen Diskussion um ökonomische und ökologische Krisen ist der Versuch, andere Ökonomien zu simulieren von höchster gesellschaftlicher Relevanz.


Prof. Dr. Jens Schröter, Inhaber des Lehrstuhls „Medienkulturwissenschaft“ an der Universität Bonn; 2016-2018 Sprecher des Projekts „Die Gesellschaft nach dem Geld – Eröffnung eines Dialogs“, VW Stiftung.

Redaktion — Juliane Kuhn
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