
Im Rahmen der gemeinsamen Ringvorlesungs von GeStik und KHM unter dem Titel Connections - Von Verbindungen und Ermutigungen, zeigen wir den Spielfilm "Born in Flames" (OMU).
Born in Flames spielt in der Zukunft – in einem Amerika zehn Jahre nach einer Revolution, die das Land angeblich in eine sozialdemokratische Utopie verwandelt hat. Doch in Wirklichkeit sind Rassismus, Sexismus und wirtschaftliche Ungleichheit so ausgeprägt wie immer. Angeführt von Schwarzen, lesbischen Arbeiter*innen, beschließt eine radikale Gruppe, sich zu wehren.
Als lautstarker, klarer und kompromisslos queerer Appell ist Lizzie Bordens explosive Postpunk-Provokation eine DIY-Fantasie feministischer Rebellion. Erzählt durch eine furios fragmentierte, temporeich montierte Aneinanderreihung von Fernsehnachrichten, Piratenradiosendungen, Agitprop und Protesten, die im Guerilla-Stil auf den Straßen von New York City gefilmt wurden, ist diese filmisch-feministische Zukunftsvision sowohl ein wichtiges Dokument ihrer Zeit als auch dieser radikal voraus.
BORN IN FLAMES (USA, 1983, engl. mit deutschen UT, 80 min.)
Regie, Schnitt und Produktion: Lizzie Borden
Drehbuch: Ed Bowes
Kamera: Al Santana, Ed Bowes
Wenn nicht anders angegeben: Donnerstags, 16 bis 17:30 Uhr im Hörsaal G,
Gebäude 105 der Universität zu Köln
18Jun, 19h
Movie Night in der Aula der KHM: Rebel Dykes
Dokumentarfilm (2021) 89 min, englische Originalfassung
25Jun
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02Jul
50 Jahre „Histoire de la Sexualité“ – Eine Relektüre mit Dirk Schulz & Karo Kalmbach (beide GeStik, UzK)
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