Wälder werden abgeholzt und von Maschinen zerissen. Trümmer bleiben in grausamer Ordnung zurück oder, selten: Bäume dürfen von selbst fallen und bilden Barrikaden, die sich der Bewegung ohne Anweisung widersetzen. An anderen Orten werden Barrikaden von Menschenhänden errichtet. Trümmer der Zerstörung werden umgeordnet, um ihr zu widerstehen. 2025 Fotografiert im und um das ehemalige Sündenwäldchen verfolgt die Arbeit Barrikaden in ihren verschiedenen Formen mit einem Fokus auf aktivistischen Widerstand. Bedroht durch den Energiekonzern RWE verteidigten Aktivst*innen seit 2024 den Wald vor der geplanten Rodung. Nach mehr als einem Jahr des Widerstands wurde ende 2025 wurde die Besetzung des Sündenwäldchens geräumt und der Wald vollständig vernichtet. Die Arbeit wurde im Zuge der Gruppenausstellung ""To dwell in the same Time and Space"" zum Photoszene Festival 2025 erstmalig ausgestellt.
Mitarbeit:
Transport: Amelie Stute
Autor/innen:
Fabian Heller
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
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