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Luz Lab 2026: Stefan Koutzev erhält Residenzstipendium in Sète

Stefan Koutzev

Der KHM-Student ist Stipendiat des LUZ LAB für Filmentwicklung 2026. Das vierwöchige Residenzprogramm findet im Herbst 2026 in Sète statt.

12. Oktober bis 8. November 2026

Der KHM-Student Stefan Koutzev wurde für das europäische Residenzprogramm „LUZ LAB“ ausgewählt. Während der vierwöchigen Residenz im Herbst 2026 in der Villa Salis in Sète (Frankreich) wird er am Drehbuch zu seinem zweiten Langspielfilm „Schweres Licht“ arbeiten.


Stefan Koutzevs erster Langspielfilm „Warum ist nicht schon alles verschwunden“ feierte im Februar dieses Jahres seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival Rotterdam (siehe Pressemitteilung hier) und wurde im Juni beim FILMADRID 2026 mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet (siehe PM hier). Aktuell befindet sich Stefan Koutzev in der Entwicklungsphase seines zweiten langen Spielfilms „Schweres Licht“.


Das Luz Lab für Filmentwicklung richtet sich an junge Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen unter 36 Jahren aus Italien (Sizilien) und Deutschland mit Projekten, die sich bereits in der Entwicklungsphase befinden.


Die Stipendiat*innen 2026:
Désirée Alagna „Pesce di roccia” (Sizilien)

Judith Rose Gyabaah „Amamre” (Deutschland)

Stefan Koutzev „Schweres Licht” (Deutschland)

Margherita Orsini „Ghostly recollections” (Sizilien)


Die Jurymitglieder 2026 waren Alessio Genovese (Italien), Louise Zenker (Deutschland) und Emma Fariñas (Frankreich).


Das Luz Lab ist ein europäisches Film-Lab, das Filmprojekte in der frühen Entwicklungsphase unterstützt. Das hybride Format umfasst einen Schreibaufenthalt in der Villa Salis in Sète, Frankreich, eine gezielte Betreuung durch eine*n Tutor*in sowie die Teilnahme an den Cinemed Meetings, den Fachtreffen des Filmfestivals CINEMED in Montpellier.

Das Luz Lab für Filmentwicklung ist Teil des Programms von Kultur Ensemble Palermo. Es wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und dem Institut français Italien im Rahmen von Kultur Ensemble Palermo unterstützt, einer verstärkten kulturellen Zusammenarbeit zwischen dem Institut français und dem Goethe-Institut in Sizilien. In Palermo organisiert Kultur Ensemble Kulturveranstaltungen und betreut ein multidisziplinäres Residenzprogramm. Auf europäischer Ebene fördert Kultur Ensemble Palermo die Mobilität von Künstler*innen zwischen Frankreich, Deutschland und Italien.

Stefan Koutzev wurde in Plovdiv (Bulgarien) geboren und lebt und arbeitet in Köln, wo er seit 2021 an der Kunsthochschule für Medien (KHM) studiert. Sein Fokus liegt auf dem narrativen Erzählen an der Schnittstelle von Drehbuch, Fiktion und dokumentarischen Praktiken sowie auf der Realisierung von Experimentalfilmen. Seine Kurzfilme „Restbestand“ (2025), „Hauspausen“ (2024, Co-Regie: Nathalie Bailoukova, Biko Erki) und „Schwärmen“ (2020) wurden auf internationalen Festivals gezeigt, unter anderem auf den Rencontres Internationales Paris/Berlin, dem DOK Leipzig, dem Beijing International Short Film Festival und dem Stockholm Film Festival.
Sein erster Langspielfilm „Warum ist nicht schon alles verschwunden“ feierte im Februar dieses Jahres seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival Rotterdam und wurde beim FILMADRID 2026 mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet. Sein zweiter Spielfilm „Schweres Licht” befindet sich derzeit in Entwicklung.

Redaktion — Ute Dilger
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