Stranger than Fiction 2019

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Still aus "THE FEAR OF DYING IN TRANSIT" von Ian Purnell

Die 21. Ausgabe des Kölner Dokumentarfilmfests präsentiert Kurzfilme von Studierenden und Langfilme von Absolvent/innen der Kunsthochschule für Medien Köln.

Das Kölner Dokumentarfilmfest "Stranger than fiction" unter der Leitung von Joachim Kühn und Dirk Steinkühler präsentiert jährlich eine Auswahl von internationalen Dokumentarfilmen sowie Dokumentarfilmen von Filmemacher/innen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mehrheit der Filme ist dabei erstmals in Köln und NRW zu sehen. Nach ihrer Präsentation in Köln reisen die Filme weiter nach Bochum, Brühl, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Mülheim.

In diesem Jahr wurden zwei Kurzfilme von Studierenden der KHM für das Programm ausgewählt: Der Abschlussfilm von Ian Purnell "THE FEAR OF DYING IN TRANSIT" (2018, 29 Min.), über den Bau des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz, dem längsten und sichersten Tunnel der Welt. Der experimentelle Dokumentarfilm wurde beim Dokumentarfilmfestival in Nyon uraufgeführt. Im gleichen Programm präsentiert das Festival den Kurzfilm "GRUND" (2017, 14 Min.)  des KHM-Studenten Adrian Witzel. Die dokumentarische Miniatur zeigt Bilder vom Wald, mal dicht, mal krank, manchmal verhüllt Nebel die Szenerie. Eine Suche nach Präsenz in jeglicher Form.


Vorführtermin in Köln: 01.02, 21 Uhr, filmpalette Köln, in Anwesenheit von Adrian Witzel und Ian Purnell

Stranger than Fiction präsentiert außerdem den Dokumentarfilm des KHM-Absolventen Oliver Schwabe "ASI MIT NIWOH – Die Jürgen Zeltinger Geschichte" (2018, 90 Min.) Jürgen Zeltinger, Straßenmusiker, Prolet, Spinner, Tunte und vor allem immer Rebell, ist eine Kölner Ikone. Der Dokumentarfilmer Oliver Schwabe begleitet den Altrocker auf Tour, sichtet altes Live-Material und interviewt Freunde und Weggefährten wie Wolfgang Niedecken und Heiner Lauterbach.

Vorführtermin in Köln: 26.01., 20 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig in Anwesenheit von Oliver Schwabe

Gezeigt wird außerdem der Debütfilm von Johanna Domke und Marouan Omara "DREAM AWAY" (2018, 85 Min.), der beim Festival Dok-Leipzig 2018 uraufgeführt wurde. Der von Terrorattentaten gebeutelte Ferienort Sharm El Sheikh am Roten Meer ist Heimat fur eine Gruppe junger Ägypter, die zum Arbeiten in den Badeort kamen aber vom westlich geprägten Life Style inspiriert ihr Leben umkrempelten. Nachdem der Tourismus nach einem Flugzeugattentat kollabierte, hieß es für die Jugendlichen abermals ihre Zukunft in die Hand zu nehmen und ihre Identität neu zu definieren, denn mit der eigenen Kultur haben sie nicht mehr viel am Hut. 

Vorführtermin in Köln: 02.02., 20 Uhr, Filmpalette in Anwesenheiten von Johanna Domke


Das Festival präsentiert auch den den Dokumentarfilm des KHM-Absolventen Markus Lenz "El Cacique" (2017, 88 Min.) über Don Juanchos Reich auf einer winzigen Karibikinsel, die auf keiner kolumbianischen Landkarte auftaucht. Mit seinen Tieren lebt er im Wald unter einem riesigen uralten Baum, dem viele Leute magische Fähigkeiten zusprechen. Viel Zeit verbringt er mit dem einäugigen Kampfhahn Cacique La Junta, dem der wichtigste Kampf seines Lebens bevorsteht. Im Vorprogramm wird der Kurzfilm des KHM-Absolventen Daniel Gräbner "Das Projekt" (2017, 16 Min.) gezeigt.

Vorführtermin in Köln: 27.01., 15 Uhr, Filmforum NRW im Museum Ludwig in Anwesenheit von Daniel Gräbner und Markus Lenz

Redaktion — Ute Dilger
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