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LaDOC Konferenz 2018: Eröffnungsfilm "A Captured Woman"

Die diesjährige Konferenz des Filmnetzwerks LaDOC eröffnet mit dem preisgekrönten Kinodokumentarfilm "Eine gefangene Frau" in Anwesenheit der Regisseurin Bernadett Tuza-Ritter.
ODEON Lichtspieltheater
Severinstr. 81, 50678 Köln
Anmeldung bis 26.11.: info@ladoc.de
Zur Eröffnung der Konferenz präsentieren LaDOC und KHM den Kinodokumentarfilm "Eine gefangene Frau". Der Film wurde bei der IDFA Amsterdam 2017 uraufgeführt, feierte seine Nordamerika-Premiere beim Filmfestival in Sundance 2018 und wurde bei zahlreichen Festivals ausgezeichnet. Der Film ist eine ungarisch-deutsche Koproduktion. Die deutschen Koproduzenten des Films sind die KHM-Absolventen Erik Winker und Martin Roelly mit ihrer Firma CORSO Film.
Am Freitag, 30. November, 12:15 Uhr, wird Bernadett Tuza-Ritter im Rahmen der Konferenz eine Lecture halten: In "Großer Film? Kleiner Film!" spricht die Regisseurin über ihre Erfahrungen mit der Produktion von "Eine gefangene Frau". Das Gespräch in englischer Sprache wird von Bettina Braun und Gesa Marten (LaDOC) moderiert.
Inhalt: "Eine gefangene Frau" handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie dient - bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszieren ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen. Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“ Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.
"Eine gefangene Frau" (Ungarn/D, 2017, 92 Min.) Buch, Regie und Kamera: Bernadett Tuza-Ritter; Produzentin: Julianna Ugrin und Viki Réka Kiss; Produktionsfirma: ÉCLIPSE FILM, Budapest/Ungarn; Co-Produzenten: Erik Winker und Martin Roelly; Co-Produktionsfirma: CORSO FILM, Köln; Editorin: Bernadett Tuza-Ritter; Zusatz-Editorin: Nóra Richter; Beratung Schnitt: Nanna Frank Møller; Dramaturgie: Bálint Nadas; Tonmischung & Sound Design: Tamás Bohács, Márton Kristóf; Musik: Csaba Kalotás.
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