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Medienpolitisches Colloquium: Das Gespenst der RAF, revisited

Diskussion zum "Deutschen Herbst" mit Jörg Schleyer (Sohn des durch die RAF getöteten Hanns Martin Schleyer), Christof Wackernagel (ehem. RAF), Prof. Charlotte Klonk (Humboldt-Universität, Professorin für Kunst und neue Medien) und Georg Bönisch (Autor, ehem. SPIEGEL-Redakteur). Moderation: Dr. Lutz Hachmeister.

Dienstag, 8. Mai 2018, 17.30 Uhr, Aula
Filzengraben 2
50676 Köln

Anmeldung bitte unter: fabian.granzeuer@medienpolitik.eu


40 Jahre nach dem sogenannten „Deutschen Herbst“ thematisiert das medienpolitische Colloquium von IfM und KHM das mediale und politische Nachleben der Roten Armee Fraktion (RAF).

Die „Rote Armee Fraktion“ (RAF) war nicht nur die Speerspitze terroristischer Militanz im Westdeutschland der 1970er und 1980er Jahre, sie ist auch ein langlebiges popkulturelles und multimediales Gespenst – von ikonographischen Bildern und Videos, „Prada Meinhof“ und Kunstausstellungen, bis hin zu tausenden von journalistischen „Stories“, Filmen und Erinnerungsbüchern.

Zudem haben sich spätestens seit dem rekapitulierten „Fall Buback“ neue zeithistoriographische Fragen ergeben: beleuchtet wurden und werden unter anderem internationale Kontexte des Terrorismus, die Rolle der DDR-Staatsicherheit und der BRD-Geheimdienstinstitutionen.

Das IfM-Colloquium versucht mit seinen Gästen eine vorläufige „RAF-Bilanz“ zu ziehen.

Redaktion — Juliane Kuhn
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