Katrin Laur: PORTA COELI

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Lesung im Literaturhaus Bonn.

Moderation: Karsten Kaminski
Lesung der deutschen Texte: Tatjana Pasztor

Die geschichtsträchtigen Jahre 1930 bis 1941, für Estland, Deutschland und ganz Europa so belastend wie folgenreich, bilden die Folie für Katrin Laurs Roman »Porta Coeli«. Inspiriert von der wahren Geschichte eines deutschen Jesuiten in Estland, entwirft die Autorin ein faszinierendes Kaleidoskop: einfache Menschen ebenso wie Persönlichkeiten, die in die Weltgeschichte eingehen; profane Momente und solche, die über das Schicksal von Nationen entscheiden. Im Zentrum des Geschehens steht der Jesuit Eduard Profittlich aus Birresdorf, der 1930 nach Tallinn kommt und 1941 von dort nach Sibirien verschleppt wird, wo er 1942 im Gefängnis von Kirov stirbt.


Die estnische Regisseurin und Autorin Katrin Laur, geboren und aufgewachsen in Tallinn, studierte Regie an der Moskauer Film-akademie. 1982 emigrierte sie nach Deutschland, studierte in München Germanistik und begann, neben Prosa und Lyrik, Drehbücher zu schreiben. Sie war Produzentin, Dokumentar- und Spielfilmregisseurin und ist seit 2011 Professorin für Drehbuch an der Kunsthochschule für Medien in Köln. In jüngerer Zeit ist das belletristische Schreiben zu ihrem kreativen Schwerpunkt geworden.


Mit Laurs ersten Roman »Porta Coeli«, der 2018 in Estland erscheint, stellt das Literaturhaus seine europäische Lese- und Gesprächsreihe vor.

Redaktion — Juliane Kuhn
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