Vollkommen utopisch!

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Eine pataphysische Versuchsreihe zum Unmöglichen mit Studierenden der KHM im "Britney" des Schauspiel Köln.

Teilnehmende KünstlerInnen aus der KHM: 

Pascal Dreier, David Camargo , Pauline Fabry, Yvonne Klasen, Fabian Podeszwa, Luis Negrón, Jorge Rivas, Caterina Ruzzante 


Utopien bezeichnen Unorte, also Existenzweisen, die eventuell vorgestellt, aber noch nicht realisiert worden sind oder nicht realisiert werden können: Es sind Denk- und Vorstellungsräume, die ins Unbekannte vordringen und zunächst einmal unbegreiflich bleiben, schlicht deshalb, weil sie keine sinnliche Erfahrung gestatten. Utopien vergleichbar wird auch von einem gestalterischen Akten erwartet, dass sie in unbekannte Bereiche hineinreichen – also etwas denk- und erfahrbar machen, das bis dahin nicht zugänglich war.  

Studierende des Fachbereichs Designder FH-Dortmund und der KHM sind der Frage nachgegangen, wie Utopien 500 Jahre nach dem Erscheinen der utopischen Fiktion "Utopia" von Thomas Morus heutzutage noch gedacht werden können. Lassen sich utopische Entwürfe lediglich auf ihre Kritik an bestehenden Zuständen reduzieren? Oder birgt die Beschäftigung mit dem Unmöglichen nicht gerade das Potential, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verändern, schlicht dadurch, dass sie anders imaginiert werden – so unrealistisch diese Vorstellungen auch sein mögen?


Auf Einladung von Britney zeigen die Studierenden ihre kaleidoskopischen Ansätze zum Thema in der Außenspielstätte des Schauspiel Köln am Offenbachplatz.  

Im Kooperation mit Studierenden von Prof. Dr. Marcel René Marburger von der FH Dortmund. 

Redaktion — Juliane Kuhn
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