Medienpolitisches Colloquium mit Karola Wille

KHM
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Die Intendantin des MDR und Vorsitzende der ARD zu Gast an der KHM. IfM-Direktor Dr. Lutz Hachmeister führt das Gespräch.

Anmeldung bitte bei fabian.granzeuer@medienpolitik.eu 


Karola Wille ist seit dem 1. Januar 2016 die Vorsitzende der ARD. Die Arbeitsgemeinschaft der neun Landesrundfunkanstalten ist mit  rund 6,5 Milliarden Euro vom Umsatz her das zweitgrößte Medienunternehmen in Deutschland -  nach Bertelsmann.

Unter Karola Willes Vorsitz nimmt die ARD ein ambitioniertes Reformprojekt zu Auftrag und Strukturoptimierung in Angriff. Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Struktur sollen neu vermessen werden. Die Themenpalette reicht dabei von Reaktionen auf die veränderte Mediennutzung und einen zeitgemäßen Telemedienauftrag über die Optimierung von Prozessen in Verwaltung, Technik und Produktion bis zur Modernisierung des KEF-Verfahrens. Wille selbst spricht dabei von der wohl größten Reform der ARD seit ihrer Gründung. In Sachen Sparsamkeit setzt sie den Kurs ihres Vorgängers fort.

Transparenz, Glaubwürdigkeit und die Stärkung von Innovation und Kreativität sind weitere Leitgedanken ihres ARD-Vorsitzes. Beim Thema Quote setzt Karola Wille ebenfalls klare Akzente. Dazu sagte sie im Interview: "Die Quote ist immer ein Hilfsmittel, aber es ist nicht der allein bestimmende Impuls."

Prof. Dr. Karola Wille begann ihre Karriere beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Jahr 1991 in der Juristischen Direktion des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Die Juristin setzte ihren Weg bis an die MDR-Spitze fort. 2011 wurde Karola Wille zur Intendantin gewählt. Ende 2016 wurde sie für weitere sechs Jahre in Ihrem Amt bestätigt.

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