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internationale Konferenz: Gleichstellungsprojekt Europa?

Menschenhandel, Flüchtlinge, Rechtspopulismus – Herausforderungen für eine emanzipative Geschlechterpolitik
- 22.03.14

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)

Die Gründer_innen der Europäischen Union hatten die Vision eines friedvollen und vereinigten Kontinents.  Freiheit und  Demokratie, Menschenrechte, Gleichheit und (soziale) Gerechtigkeit für alle ist das Ziel. Europa steht angesichts diverser, nicht nur ökonomischer Krisen vor verschiedenen Herausforderungen, die es nötig machen diese Vision wieder zu stärken. Es geht darum, bürgerliche Freiheiten und Rechte gegen eine staatliche Kontrolle des täglichen Lebens zu verteidigen, die EU-Flüchtlingspolitik zu korrigieren, der Menschenfeindlichkeit rechtsextremer und rechtspopulistischer Strömungen zu begegnen, Diskriminierungen auf vielen Ebenen zu beseitigen und das Primat der (Geschlechter-)Demokratie herzustellen. Dazu gehört auch, eine Politik der guten Nachbarschaft, der globalen (Geschlechter-)Gerechtigkeit und des Schutzes der Menschrechte zu verfolgen, ebenso wie zivile Konfliktprävention und multilaterale Konfliktlösungen unter Einbeziehung von Gender-Perspektiven zu suchen. Von einer Umsetzung genderpolitischer Strategien sind wir angesichts der ökonomischen, sozialen und politischen Dauerkrise(n) in
Europa weiter entfernt denn je.

Datum und Ort:

Freitag, 21. März 2014, 16.00 Uhr - 21.00 Uhr
Samstag, 22. März 2014, 09.00 Uhr - 18.00 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
 
Mit der Konferenz  wollen wir  geschlechter- und gleichstellungspolitische Bilanz ziehen und Ansätze für eine emanzipative europäische Geschlechterpolitik diskutieren. Schwerpunkte werden dabei Menschenhandel / Zwangsprostitution und Friedens-/Flüchtlingspolitik sein.
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