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Art-Science Cooperation Environment. Zwei Tage Workshop für Student_innen der KHM & eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit. WORKSHOPS (18.-19.12.) für KHM-Student_innen:
1. BRAIN-COMPUTER-INTERFACE (CIANT) am 18. und 19.12.
2. BIOART (AKSIOMA)  am 19. und 20.12.

jeweils, 12-17 Uhr, Aula, Filzengraben 2
Anmeldung unter: wissenschaft@khm.de 1. BRAIN-COMPUTER-INTERFACE (CIANT) am 18. und 19.12. : Student_innen bekommen grundlegende Kenntnisse über Brain-Computer-Interfaces und Prinzipien von Affective Computing vermittelt, darunter die Aufnahme von EEG-Signalen des Hirns und ihre Verarbeitung. Dadurch wird das Gehirn zu einem Interface, das für ungewöhnliche Mensch-Maschine-Interaktionen genutzt werden kann.

2. BIOART (AKSIOMA)  am 19. und 20.12.: Student_innen bekommen eine theoretische Einführung in die Biologie von Extremophilen und grundlegende mikrobiologische Labortechniken vermittelt. Dann werden Medien mit verschiedenen ökologischen Nischen vorbereitet.  Am folgenden Tag werden Proben von Mikroorganismen in der Stadt gesammelt. Die Medien werden mit den Proben geimpft. Durch Manipulation der Medien, Temperaturen und UV-Strahlung können die Workshop-Teilnehmer die Veränderung der Mikroben in den folgenden Wochen beobachten.




ARSCOPE: Workshop und öffentliche Veranstaltung

KHM
Art-Science Cooperation Environment. Zwei Tage Workshop für Student_innen der KHM & eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit.
18. - 20.12.12
Aula
Programm der öffentlichen Veranstaltung:
20. Dezember 2012, 19-21 Uhr, Aula


AKSIOMA (SLO) - Dr. Polona Tratnik, slowenische Bio-Art-Pionierin, zeigt mit Video-Dokumentationen eine Übersicht über slowenische Künstler im Bereich der Bio-Art und Brain Computer Interfaces. Dabei präsentieren die Intermediate-Künstlerin Maja Smrekar und Wissenschaftlerin Dr. Špela Petrič die Bio Art-Ergebnisse des ARSCOPE Workshops an der KHM.

LUIS BEC (F) - Künstlerischer System-Zoologe und Direktor des fiktiven Instituts „ Scientifique de Recherche Paranaturaliste“ präsentiert seine aktuellen Weiterführungen der biologischen Evolution und der Simulation neuer Lebewesen. Auf die künstlerische Erforschung des künstlichen Lebens kam Bec durch die Zusammenarbeit mit dem Philosophen Vilém Flusser, der über den »Vampyroteuthis infernalis« von Louis Bec ein Buch mit gleichnamigem Titel schrieb. (Auszüge aus: http://www.medienkunstnetz.de)

CIANT (CZ) - Andrej Boleslavsky demonstriert grundlegende Brain-Computer-Interface(BCI)-Prinzipien für das Abgreifen und Verarbeiten von Hirnströmen mit dem Emotiv Epoc Headset. Dadurch werden gehirn-gesteuerte Mensch-Maschine-Interaktionen möglich. Das CIANT-Team wird dieses BCI-Setup mit der Videospielkonsole Xbox Kinect verbinden und zeigen, wie experimentelle Signalverarbeitung von Steady State Visually Evoked Potentials (SSVEP) response im Kontext neuartiger Interaction designs und Computerspiele eingesetzt werden können. TAKOMAT (D) - Daniel Schwarz, KHM-Alumnus und Mitgründer von takomat stellt das COLECTRAS-Projekt vor, ein neuer Ansatz kybernetischer Lernmaschinen für Lernen mit Computerspielen. takomat entwickelt seit 2005 auf Basis neuro-, kognitionswissenschaftlicher, psychologischer und pädagogischer Forschung im Bereich Technology Enhanced Learning die nächste Generation von Learning Games. takomat‘s Forschungsprojekt „ELEKTRA“ wurde 2008 von der Europäischen Kommission als „Star Project“ im Bereich Education ausgezeichnet. Daniel Schwarz zeigt aktuelle Computerspiele von takomat als Preisträger des Deutschen Computerspielpreis 2011 und die nächsten bevorstehenden Forschungsabenteuer im Bereich digital game-based learning.

Prof. Dr. Hans Ulrich Reck (D) -  ist seit 1995 Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seine Arbeitsgebiete umfassen die Ästhetik, Philosophie, Kunsttheorie und -geschichte, Künste des 20. Jahrhunderts, Semiotik, Medientheorie, Visuelle Dispositive der Neuzeit, Geschichte und Theorie der Einbildungskräfte. Letzte große Buchpublikationen handeln über Kreativität (2007), Traum (2010), Pier Paolo Pasolini (2010), die Kunstgeschichte des Improvisierens (2010).
Mit seinem Vortrag „Zwischen Symbol und Artefakt – Bemerkungen zu und zwischen Kunst, Technik und Wissenschaft“ schließt er den Themenabend mit Überlegungen zur unverfügbaren Differenzstruktur des menschlichen Geistes, seiner Symbole und Figuren, ab.
Art-Science Cooperation Environment. Zwei Tage Workshop für Student_innen der KHM & eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit. WORKSHOPS (18.-19.12.) für KHM-Student_innen:
1. BRAIN-COMPUTER-INTERFACE (CIANT) am 18. und 19.12.
2. BIOART (AKSIOMA)  am 19. und 20.12.

jeweils, 12-17 Uhr, Aula, Filzengraben 2
Anmeldung unter: wissenschaft@khm.de 1. BRAIN-COMPUTER-INTERFACE (CIANT) am 18. und 19.12. : Student_innen bekommen grundlegende Kenntnisse über Brain-Computer-Interfaces und Prinzipien von Affective Computing vermittelt, darunter die Aufnahme von EEG-Signalen des Hirns und ihre Verarbeitung. Dadurch wird das Gehirn zu einem Interface, das für ungewöhnliche Mensch-Maschine-Interaktionen genutzt werden kann.

2. BIOART (AKSIOMA)  am 19. und 20.12.: Student_innen bekommen eine theoretische Einführung in die Biologie von Extremophilen und grundlegende mikrobiologische Labortechniken vermittelt. Dann werden Medien mit verschiedenen ökologischen Nischen vorbereitet.  Am folgenden Tag werden Proben von Mikroorganismen in der Stadt gesammelt. Die Medien werden mit den Proben geimpft. Durch Manipulation der Medien, Temperaturen und UV-Strahlung können die Workshop-Teilnehmer die Veränderung der Mikroben in den folgenden Wochen beobachten.




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