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NO ONE'S ARK

Plakat

Ausstellung von 28 Studierenden der KHM im Bilker Bunker in Düsseldorf.

Eröffnung: Freitag, 19. (bis 21.) Juni 2026, 18 Uhr, Bilker Bunker
Aachener Str. 39, 40233 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Fr 18-21 Uhr, Sa-So 14-21 Uhr
Eintritt frei

Wenn wir von einer Arche sprechen, tauchen viele Bilder und Geschichten, aber auch eine Reihe von Fragen in unseren Köpfen auf: Wem wird der Zutritt gewährt? Was wird mit an Bord genommen, was bleibt zurück? Welche Beziehungen entfalten sich auf der Arche? Würde sich eine soziale Ordnung entwickeln und wenn ja, wie würde diese aussehen? Und vielleicht entscheidend: Wohin würde die „Arche" steuern – falls sie sich überhaupt bewegt? 


Wenn die Arche als Bunker, oder umgekehrt, der Bunker als Arche gedacht wird, verschieben sich unsere Vorstellungen. Zwischen dem „Bunker“ und der „Arche“ entsteht eine subtile Spannung: Der Bunker bleibt an die Sedimente der Geschichte gebunden, während die Arche sich den Entwürfen unbestimmter Zukünfte widmet. Sie verspricht vielleicht Flucht oder Rettung, fungiert aber vor allem als ein vorübergehender Moment, in dem eine Vielstimmigkeit entsteht, ohne zur Einheit zu gerinnen. 


Die Ausstellung im ehemaligen Bunker, die durch Mischa Kuball initiiert wurde, bietet 28 jungen Künstler*innen der KHM eine Ausstellungsfläche für Werke, die sich dem Spannungsfeld zwischen "Arche" und "Bunker" widmen. 


Wir danken für die Unterstützung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Mit Werken von Jeongan Choi, Jini & Hojin, Simon Hönicke, Sihan Chen, Juri Lechthoff, Ahona Mukherjee, Justus Kaufmann, Anna Traskaliková, Sebastian Wilsch, Luca De Marco, Carolin Bodensteiner, Alexandra Sakir, Mila Stoytcheva, Alysha Lahner, Jieun Seo, Duoni Liu, Shinyoung Rhyu, Gabriel Hahner, Yue Cao, Alisa Chunchue, Niels Gössel, Juyoung Lee, Oksana Pyzh
Notsun, Caroline Weyers, Kimmy Yonghyuk, 17171717171717, 
Helin Korkmaz.

Redaktion — Juliane Kuhn
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