Hisham Matar im Literarischen Salon

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Bild © Tina Hiller

Moderation: Guy Helminger und Navid Kermani

Vor über zwanzig Jahren wurde in Kairo der libysche Dissident Jabar Matar vom Geheimdienst entführt und ermordet. Die Täter rechneten mit vielem, aber kaum damit, daß sein Sohn Hisham, der als Achtjähriger mit seinen Eltern aus Libyen geflohen war, im fernen London ein berühmter Schriftsteller werden und sich auf Spurensuche machen würde.

Sein Bericht über „Die Rückkehr“ ging um die Welt: ein ebenso schonungsloses wie zärtliches Buch, phantastisch geschrieben, über den verlorenen Vater, über Libyen und die arabische Welt, über Gewalt und Unfreiheit, Tyrannei und Widerstand. Neben vielen anderen Preisen erhielt er dafür in Deutschland den Geschwister Scholl-Preis.


"Schreiben zu wählen war etwa so wie Atmen wählen“, erklärte er selbst einmal in einem Interview, warum er Schriftsteller geworden ist. So wurde sein Leben ein literarischer Triumph und trug zum Überleben seines Vaters und so vieler anderer Opfer bei.

Redaktion — Juliane Kuhn

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative Kölner Jazz Haus e.V. und des Literaturhaus Köln und der Kunsthochschule für Medien Köln.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, durch die Heinrich Böll Stiftung und die Augenklinik am Neumarkt.

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