Christian Faubel: Symbolic Grouding

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zusammen mit Wolfgang Spahn,

 Curator Baruch Gottlieb

An artistic exploration into the world of analog computation and analog pattern generation, a world that is governed by self-organization, emergence, chaos and pattern formation. Randomness comes for free in this world and is integrated into any process. We use the unpredictable as raw material framed into stable, emergent patterns. These patterns are oscillations that are made audible and visualized by tracing temporal activations. In this laboratoryAnalog computation is characterized by an openness towards subtle changes. For example,

we not only work with strange attractors but also with strange sounds and visuals, that are highly autonomous and out of our control, but open to our modulation. historical analog computers might compute different results at different temperatures. While in technological applications this was seen as a drawback, from an artistic point of view this renders analog computation extremely interesting, precisely because it allows autonomous processes to be modulated and played with. We will thus build modulatory networks of analog circuits that will produce an ever-changing ensemble of oscillations.


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Symbolic Grounding ist eine künstlerische Entdeckungsreise in die Welt des analogen Rechnens und der analoge Mustererzeugung, eine Welt die bestimmt ist durch Selbstorganisation, Emergenz und Chaos. Zufall gibt es hier umsonst und der Zufall ist integraler Bestandteil aller Prozesse. Wir verwenden das Unvorhersehbare als Rohmaterial eingebettet in stabiler Muster. Diese Muster sind Schwingungen die wir hörbar machen und die wir visualisieren in dem wir ihre zeitlichen Verläufe mitschreiben und projizieren. In diesem Laboratorium arbeiten wir nicht nur mit seltsamen Attraktoren sondern auch mit seltsamen Klängen und Bildern. Diese sind hochgradig autonom und entziehen sich unserer Kontrolle bleiben aber offen für Modulation.

Analoge Rechenmaschinen zeichnen sich sind durch Ihre Offenheit für subtile Änderungen aus. So hatten zum Beispiel historische Analogrechner immer das Problem, dass sie entsprechend der Temperatur unterschiedliche Ergebnisse generierten. Während dies in technischen Anwendungen als Nachteil gesehen wurde, ist es aus künstlerischer Perspektive hoch interessant, weil es so möglich ist mit grundsätzlich autonomen Prozessen zu spielen und sie zu modulieren. Wir werden also modulierende Netzwerke analoger Schaltungen bauen, die ein sich fortwährend wandelndes Ensemble unterschiedlicher Schwingungen generieren.


25.01 - 10.03.2018
Opening Wednesday, 24.01.2018.7pm

Artists Talk 15.02.2018 6 pm
Workshop 10.03.2018 2 pm

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