Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de

untitled,2014 -Boysen Lay Basile Hoeft

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Autor/innen:
Alexander Basile
Mia Boysen
Alwin Lay
Jan Hoeft
Entstehungsjahr: 2014
Kategorien: Performance / Ausstellung / Bühne , Ausstellung
Was sich hier ins Bild setzt ist ein Ding, ist Mittelpunkt – ganz buchstäblich. Vom Objekt geht alles aus. Zu ihm geht alles hin. Die Grundlage des Bildes liefert ein Objekt – sei es digital oder Ergebnis eines skulpturalen Prozesses. Will man über die Arbeiten von BOYSEN LAY BASILE HOEFT sprechen, muss man zunächst über Begriffe sprechen, ihre Bedeutung, ihre Zeichenhaftigkeit, ihre Symbolkraft. Womit habe ich es zu tun, was nehme ich wahr und was ist seine potentielle Bedeutung? Doch kommt man schnell zu dem Punkt, dass das Objekt letztlich nicht so sehr von Interesse ist, sondern das Abbild vom Objekt oder vielmehr das Verhältnis von Skulptur zur Fotografie und umgekehrt. Dabei sind die unterschiedlichen Ansätze dieser beiden Zustände, ihrer Drei- und Zweidimensionalität – also ihrer Körperhaftigkeit – so unterschiedlich sie nur sein können. Was wir sehen ist kein spontanes Festhalten, kein Snapshot – sondern ein gelenkter Blick durch Konstruktion. Gewissermaßen entfaltet sich im Bild ein gar bildhauerisches Moment, eine zeitliche Skulptur sozusagen, kurz: ein gebautes Bild.Was sich hier verbindet sind Aspekte von Technologie, Materialität, Fotografie und ihrer medialen Selbstbehauptung. BOYSEN LAY BASILE HOEFT’s Arbeiten hinterfragen solche scheinbaren Eindeutigkeiten und den eingespielten Blick, mit dem wir uns etwas anschauen und beurteilen. Dabei sind die Dinge, die uns umgeben besonders präsent – das Alltägliche spielt in den Arbeiten von Basile eine wesentliche Rolle und wird im Bildträger so anbetungswürdig präsentiert. Diese zentrale ikonenhafte Überhöhung entwickelt ihr Eigenleben und Narrativ, welches sich über die Ränder des Bildes hinwegsetzt. Das Objekt selbst, welches der Technologie entnommen ist, oder aber die Künstlichkeit des Bildaufbaus verursacht einen unmittelbaren Zweifel und eine rätselhafte Entrücktheit. Dies kann an seiner Loslösung von Räumlichkeit, – oder gerade seiner räumlichen Verortung liegen, die plötzlich etwas Absurdes bekommt. Ein Ding kann aus mehreren Perspektiven ein
Autor/innen:
Alexander Basile
Mia Boysen
Alwin Lay
Jan Hoeft
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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Festivalteilnahmen

10.05.2014
-
25.05.2014
New Talents - Biennale Köln 2014 (10.05.2014 - 25.05.2014)
Romanze o.T. (Dokumentarfilm, 2013, 01:00:00)
von Elke Lehrenkrauss
Istanbul Collecting (Dokumentarfilm, 2014, 01:15:00)
von Johanna Sunder-Plassmann
The underground connection (Experimentalfilm, 2012, 00:7:00)
von Kerstin Gramberg
Snail Trail (Experimentalfilm, 2012, 00:03:00)
von Philipp Artus
There is no real way of knowing (Videoinstallation, 2013, 00:14:48)
von Julia Weißenberg
Auf dem Boden der Tatsachen (Experimentalfilm, 2013, 00:10:05)
von Roshanak Zangeneh
untitled,2014 -Boysen Lay Basile Hoeft (Ausstellung, 2014)
von Alexander Basile
von Mia Boysen
von Alwin Lay
von Jan Hoeft
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