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Fünf KHM-Filme beim Kurzfilmfestival Köln

Beim diesjährigen KFFK/Kurzfilmfestival Köln laufen mit „Acupuncture“, „Countershot“, „Eine Tochter und zehn Söhne“, „Garden of Edie“ und „Keine Stadt, kein Dorf“ fünf KHM-Filme.
KFFK/Kurzfilmfestival Köln
In diesem Jahr findet die 20. Ausgabe des KFFK/Kurzfilmfestival Köln vom 23. bis 29. November an verschiedenen Spielstätten in Köln statt. Teil des Programms sind fünf Filme, die im Rahmen des Studiums der Medialen Künste an der KHM entstanden sind.
Mit „Acupuncture“ von Weihao Han, „Countershot“ von Nico Lorenz, „Eine Tochter und zehn Söhne“ von Paula Weise und Finn Weigt und „Keine Stadt, kein Dorf“ von Ekaterina Reinbold laufen vier Kurzfilme im Rahmen der Sektion „Kölner Fenster“. Die Sektion konzentriet sich auf Kurzfilme von freien Kölner Filmschaffenden sowie Filmstudierenden aus Köln. Das Programm wird am Freitag, 27. November, um 19:00 Uhr im Filmforum NRW gezeigt.
Als fünfter KHM-Film läuft „Garden of Edie“ von Miri Klischat im Deutschen Wettbewerb des KFFK. Der experimentelle Dokumentarfilm wurde bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen uraufgeführt und ist Teil des Programms „Deutscher Wettbewerb II“. Das Programm läuft am Mittwoch, 25. November, um 20:30 Uhr im Filmhaus Kino und wird am Donnerstag, 26. November, um 17:30 Uhr im Filmhaus Atelier wiederholt.
Zusätzlich wird „Garden of Edie“ im Rahmen des Programms „KFFK+“ gezeigt. In dem Programm laufen am Samstag, 28. November, um 12:30 Uhr vier Filme aus dem deutschen Wettbewerb in barrierefreien Fassungen im rollstuhlgerechten Filmhaus Kino. Die vier Filme werden mit Untertiteln, Audiodeskriptionen und Live-Dolmetschung in DGS gezeigt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. mehr Infos
„Acupuncture“ von Weihao Han
D, 2026, 7 Min.
In einem verlorenen Wald wird eine Person, die von einem bestimmten Ziel getrieben wird, aber unfähig ist zu handeln, durch Akupunktur ständig ihrem Ziel näher gebracht, während sie zugleich scheinbar an den Rand der Selbstzerstörung gedrängt wird.
„Countershot“ von Nico Lorenz
D, 2026, 3 Min.
Seit 2022 nutzt die deutsche Polizei 106 Überwachungskameras in sieben Zonen Kölns, um die Menschen innerhalb der Stadt zu überwachen. Ich habe sie einen Monat lang zurücküberwacht. "Countershot" ist eine performative Filmstudie, die versucht, durch individuelle künstlerische Praxis symbolisch in die staatliche Überwachung des öffentlichen Raums einzugreifen. Eine Super-8-Kassette, ausschließlich mit Einzelbildern belichtet; Der Akt des Zurückschießens.
„Eine Tochter und zehn Söhne“ von Paula Weise und Finn Weigt
D/Kirgisistan, 2026, 21 Min.
Zharkynai hat eine Green Card gewonnen und steht kurz davor, sich von Chica und ihrer Heimatstadt zu verabschieden. Am Stadtrand von Bishkek treffen sich Jugendliche auf einem Skateplatz und sprechen über die wichtigen Dinge des Lebens. Ein Film übers Aufwachsen in einem postsowjetischen Land. Und vom Spagat zwischen den Einflüssen Russlands und Amerikas.
„Garden of Edie“ von Miri Klischat (Bildgestaltung: Lisa Bühl)
D, 2026, 20 Min.
Wenn klein Edie erwachsen ist, möchte sie Autorin werden. Zwanzig Jahre später schreibt die katholisch aufgewachsene Edie Montana einen Brief an ihr junges Ich und erzählt ihr, wie sie sich ihren Traum erfüllt hat, in dem sie neben ihrer aktivistischen Kunst auch als Sexarbeiterin arbeitet, um genug Zeit zum Schreiben zu haben. Doch dafür musste sie sich erst von den düsteren Stimmen in ihrem Kopf befreien.
„Keine Stadt, kein Dorf“ von Ekaterina Reinbold (Bildgestaltung: Daphne Klein)
D, 2026, 23 Min.
Zhenya kommt mit ihrer Familie in einem Vereinshaus zusammen, um den Geburtstag ihres Großvaters zu feiern. Sie möchte den Anlass nutzen, um sich ihrer Mutter wieder anzunähern. Im Verlauf des Tages entstehen intensive Gespräche, es gibt kleine Reibereien und lang überfällige Aussprachen. Nach und nach öffnen sich die Familienmitglieder und sprechen über verdrängte Erinnerungen, das zurückgelassene Leben in Kasachstan und den schwierigen Neubeginn in Deutschland. Zwischen all diesen Stimmen findet Zhenya einen Zugang zu ihrer eigenen Geschichte – und vielleicht auch zu ihrer Mutter.
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