Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2026/2027
Artistic Research - in the wild
Termine - Ort & Zeit
| Typ | Anfang | Ende | Tag | Turnus | von-bis | Ort |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 08.04.22 | 24.06.22 | Freitag | Wöchentlich | 11:00 - 13:00 | Filzengraben 8-10, [ ] ground zero |
| Typ | |
| Anfang | 08.04.22 |
| Ende | 24.06.22 |
| Tag | Freitag |
| Turnus | Wöchentlich |
| von-bis | 11:00 - 13:00 |
| Ort | Filzengraben 8-10, [ ] ground zero |
Beschreibung des Seminars
Der Ausdruck „in the wild“ wurde erstmals in den 1980er Jahren populär als Jean Lave, Lucy Suchman und Ed Hutchins begannen, über „cognition in the wild“ zu schreiben. Heute hat „research in the wild“ eine breitere Bedeutung und adressiert vor allem Forschungen, die versuchen, die drastischen Auswirkungen der Technik auf das tägliche Leben besser zu verstehen. In den letzten Jahren tauchte der Begriff auch vermehrt in Publikationen im Bereich Human Computer Interaction (HCI) auf. Dort wurde er zum Synonym für eine Reihe von Ansätzen, die sich auf forschungsbasierte Studien konzentrieren, die im Gegensatz zu laborbasierten Studien in „natürlichen“, „situierten“ Kontexten stattfinden.
Im Kern geht es darum, die Sicherheit der kontrollierten, laborbasierten Umgebung zu verlassen und die Forschung in die „Wildnis“, d.h. das reale Leben zu verlagern. Die heutige technische Bedingtheit unserer Lebensverhältnisse (die zunehmende Künstlichkeit unserer technikbasierten Wirklichkeit) und ihre gleichzeitige Unkontrollierbarkeit und Komplexität werden zu irreduziblen Grundprinzipien der Forschung erklärt. Im Seminar werden Doktoranden der KHM Fragestellungen aus ihren laufenden Promotionsprojekten vorstellen und mit uns diskutieren. Im Zentrum der Arbeiten steht das Machen (die Herstellung, der Entwurf, das Experiment) unter aktuellen Bedingungen und dessen philosophische Reflexion.
Aktuelle Informationen zu den einzelnen Vorträgen unter ground-zero.khm.de